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Fragen und Antworten

Frage vom 29. Juni 2010
Hallo liebe Trommler,
meine Frage ist folgende:
Ich habe mir ein Ziegenfell bestellt, dass nun aber echt erbärmlich stinkt. Kann ich das irgendwie vorab behandeln, wenn ja wie, oder gibt sich das von alleine (mit der Rasur) ? Wäre dankbar für einen Tipp !! Vielen Dank vorab
Rebekka
Hallo liebe Rebekka!
Vielen Dank für Deine mail. Sind noch Fleisch- und Hautreste am Fell? Die müssen als größter Stinkefaktor zuerst entfernt werden. Dann solltest Du das Fell mehrmals gründlich auswaschen. Dabei müssen alle Erd- und Partikelreste entfernt und vielleicht sogar mit Neutralseife und Bürste gründlich nachgeschrubbt und ausgewaschen werden. Der Geruch sollte dann weniger oder sogar weg sein. Wenn Dein Fell von einem Bock stammt wird es schwierig. Manchmal lässt der Geruch trotz gründlichster Reinigung nicht nach.
Herzliche Grüße von
Martina & Gavin

Liebe Trommel-Gemeinde!
Wer kann helfen?
Hier ist Cathleen's Frage vom 11. Juni 2010:
Hallo liebe Djembé Fans,
ich versuche meinen Freund mit Detailwissen zu beeindrucken, welches ich leider vergessen hab :(
Ich hab in einem Djembe-Kurs zwei besondere Rhythmen gelernt, deren Name ich leider vergessen hab aber unbedingt wiederfinden muss. Einer heißt in Lautschrift zumindest "GUINU".
Ich schreib mal die gesprochenen Rhythmen:
1.) Bo-te-pe-te bo---te--bo--tete--bo--te
2.) Tepete-bo-te-bo-te-bo tepete-bo-te-bo-te-bo
:D Kann mir da jemand helfen? Wenn ja, dann bin ich überrascht.
Cathleen Reiber
mailto: gavin@djembe-art.de

Frage vom 4. Februar 2010 von Oli:
Hallöchen,
ich habe eine Frage zum Thema Holzarten. Ich bin jetzt das eine oder andere Mal über die Begriffe "Bobo Wood" oder französisch "Bois de forgeron" gestolpert. Ist scheinbar ein und das selbe. Die Djembés bzw. Korpusse liegen durchaus auf einem Preisniveau mit Lenké, Mahagoni oder Palisander. Kennt Ihr das und wenn ja ist es tatsächlich gleichwertig? Beste Grüße
Oli
Hallo lieber Oli!
Wir freuen uns sehr über Deine interessante Anfrage.
Die Bezeichnung 'Bobo Wood' ist eine Wortkonstruktion, die gleichbedeutend wäre, wenn wir als Rheingauer unser Holz ‚Rheingau-Holz‘ oder 'Hessenholz' nennen würden. Bobo ist lediglich der Name eines Volksstammes und die Bezeichnung ‚Bobo Wood‘ ist unseres Erachtens aus der Not geboren, weil einer die botanische Holzsorte nicht richtig benennen kann. Wir gehen davon aus, dass verschiedene Holzsorten unter diesem Namen zusammengefasst werden. Wir bezweifeln, dass die Gleichheit des Preisniveaus von 'Bobo-Holz' mit Lenké Holz, Palisander oder Mahagoni gerechnet fertigt ist. Man sollte aber immer den Einzelfall betrachten und versuchen die wirkliche Holzart zu bestimmen.
Liebe Grüße
Martina & Gavin

Frage vom 23. November 2009 von Heinz:
Hola amigos,
ich habe da eine Frage zum Thema Felle. Was ist der Unterschied zwischen Ziegenfell und Ivory Skin?
Danke für mögliche Antworten
Heinz
Hallo lieber Heinz!
Vielen Dank für Deine Anfrage. Die Antwort ist ganz einfach. Ein Ziegenfell ist ein Ziegenfell.
Ivory Skin ist eine Wortschöpfung: ‘Skin‘ ist Englisch und heißt ‘Haut‘, bedeutet hier also ‘Fell‘. Ivory Coast ist die Elfenbeinküste. Dieses Fell stammt also von der Elfenbeinküste. Ob es ein Ziegenfell ist präzisiert diese Namensschöpfung nicht.
Bei uns findest Du Ziegenfelle von der Elfenbeinküste auf unserer Homepage Djembé Art auf der Seite Ziegenfell, Kuhfelle… unter der Bestellnummer Z28E. (E wie Elfenbeinküste)
Ganz herzliche Grüße, bleib gesund und hab allzeit super viel Trommelspaß!
Martina & Gavin

Frage vom 12. Oktober 2009 von Dirk:
Hallo Ihr Lieben!
Ich hab da mal ne Frage, ich trommle seit ca. 6 einhalb Jahren und habe schon etwas Probleme mit meinem Gehör.
Also leise Geräusche, Flüstern oder undeutliches Sprechen, bereiten mir schwierigkeiten, ansonsten kann ich besser hören als manch andere.
Liegt das jetzt an mir oder kann das Trommeln, wie beim Schlagzeugspielen, das Gehör schädigen?
Was sollte man beachten wenn man dauerhaft spielt, vorallem im Ensemble?
Wird das auf Dauer oder im Alter noch schlimmer?
Gruß Dirk
Hallo lieber Dirk,
eine Ferndiagnose bezüglich Deines Hörvermögens können wir natürlich nicht stellen. Uns persönlich fällt auf, dass achtsame Menschen mit zunehmendem Alter die Tendenz haben, 'bewußter' zu hören. Das heißt, man hört nicht wirklich oder kaum schlechter, sondern man achtet besser auf das eigene Hörvermögen, wie auch auf Signale des ganzen Körpers, und dann fallen einem (möglicherweise schon immer vorhandene Unzulänglichkeiten) mehr auf.
Wie es wirklich ist, darüber verschafft nur ein Hörtest Klarheit. Den machen Höhrgeräteakustiker meist kostenlos (wollen ja dann beim Hörgerät verdienen ; ) Im Zweifelsfall: Ab zum Ohrenarzt!!! Beginnende Hörschwächen sind ernst zu nehmen und am Anfang manchmal noch aufzuhalten.
Klar schädigen laute Geräusche das Gehör!!! Schlagzeug spielen, knallende Slaps, Metallglocken u.ä. schädigen das Gehör!!!! Und auf Dauer und im Alter nimmt dann das Hörvermögen immer mehr ab.
Unsere Lösung: Leiser und sensibler spielen. Laut ist nicht gleich besser! Wahres Können zeigt sich in moderater Lautstärke UND einem schönen Groove.
Für den Fall der Fälle haben wir immer Ohrenstöpsel dabei, im Notfall zerknäuelte Papiertaschentücher-Kügelchen. Kein Konzert ist so gut, dass wir dadurch unser Gehör schädigen möchten.
Eine super schöne neue Woche wünschen Dir
Martina & Gavin

Frage vom 16. August 2009 von uns:
Hallo Ihr lieben Experten da draußen im Land! Wir bekamen eine Zuschrift mit der Bitte um Übersetzung des folgenden
Sorsonet-Text aus dem Baga ins Deutsche:
ibana fini koee ibana fini koaa ibana fini ko na o na ibana fini ko ee
Wer das lesen kann möge sich bitte melden: gavin@djembe-art.de
Vielen Dank!
Martina & Gavin
hallo gavin,
hab zufällig in diese homepage reingeschaut und die frage vcom 16.8. gesehen - wahrscheinlich ist sie eh schon beantwortet. meiner ansicht nach ist das malinke und heißt: du hast das wäschewaschen beendet (also du bist mit wäschewaschen fertig). falls das eine neuigkeit für dich ist, freuts mich, falls ich falsch liege, würde ich mich über eine korrektur freuen.
lg, ulli sanou
Beatfactory - Die Trommelschule
Kero + Sanou

Frage vom 8. August 2009 von Wolfgang:
Hallo Gavin!
Habe heute ein Fell aufgezogen, beim Rasieren ist mir dann eine Warze, oder sowas in der Art, aufgefallen. Die löste sich dann auch einfach ab, so dass in der oberen Hautschicht jetzt ein Loch ist. Ich gehe mal davon aus, dass es keinen Sinn macht das Fell zu benutzen, oder?
Viele Grüße
Wolfgang
Hallo lieber Wolfgang!
Eine Warze oder ein Pickel ist noch kein Grund das Fell aufzugeben und wegzuwerfen. Generell sollte man das Fell nach dem Einweichen noch mal genau auf alle Unebenheiten untersuchen und dann den Bereich für die Spielfläche aussuchen, der die wenigsten Unregelmäßigkeiten hat, denn manche Problemzonen lassen sich in trockenem Zustand noch nicht erkennen.
Da die Ziegen unter natürlichen Bedingungen leben, sind kleinere Unregelmäßigkeiten wie Hautunreinheiten, Warzen, Pickel, ehemalige Insektenstiche oder verheilte Narben sehr häufig zu finden. Wenn man eine Warze, Pickel oder eine große Pore erst beim Rasieren in feuchtem Zustand auf der Spielfläche entdeckt, sollte man sie zuerst in Ruhe vollständig trocknen lassen. Danach kann man sie mit feinem Schleifpapier (+240K), zusammen mit den Haarresten drumherum, auf die Höhe der Spielfläche glatt schleifen. Sehr oft sind sie dann kaum noch zu sehen. Wenn man sie heraus pult macht man sich nur ein unnötiges Löchlein hinein.
Sollte sie nun aber dennoch entfernt worden sein, oder beim Rasieren oder Schleifen anschließend herausfallen, ist es immer noch nicht zu spät.
Meist sind diese Problemstellchen nur sehr klein und auch noch von einem kleinen Kranz aus Hornhaut oder Narbengewebe umgeben, wodurch diese Stellen in der Ziegenhaut in der Regel sehr stabil werden.
Ich habe in 15 Jahren noch nie eine Djembé gesehen, die wegen Warze, Pickel oder Pocke gerissen ist.
Zur Not lässt sich eine unsichere Stelle oder optische Unschönheit, sofern man keine Premium, Oberklassen oder Meisterklassen Djembé bauen will, mit einem winzigen Tropfen Kleber, wie z.B. Pattex füllen. Schleift man diese Stelle nach dem Trocknen plan so erhält man wieder eine schöne gleichmäßig glatte Spielfläche.
Gutes Gelingen:
Gavin

Frage vom 8. August 2009 von Julien:
Hallöchen liebe Trommelfreunde, ich hätt da eine ganz bestimmte Frage und zwar: Besteht eine Gefahr wenn meine Djembé mich im Flugzeug begleitet (zu hoher Druck, bzw. Fellriss)????
Hallo Julien!
Danke für Deine interessante Frage. Sie dürfte viele hier interessieren. Eine Flugzeugreise birgt durchaus viele Gefahren. Wir haben selbst einige Erfahrungen beim Flugzeugtransport gesammelt.
Bei der Gepäckaufgabe kann man nie sicher sein, wie sorgsam die eigene Trommel transportiert wird und sie ist zudem meist großen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Unser Tipp ist, die Trommel vorher ein wenig zu entspannen um einem Fellriss vorzubeugen und sie nur in einer gut gepolsterten Tasche zu transportieren.
Man kann leider nicht allen Fluggesellschaften trauen und sollte daher immer darauf bestehen, sie als Handgepäck mit an Bord nehmen zu dürfen. Und das hat tatsächlich Erfolg, wenn man sich nur dementsprechend hartnäckig dafür einsetzt. Ich mache da zur Not ein Riesendrama draus, denn ich habe einmal meine Djembé nach Gepäckaufgabe mit einem Holzriss zurückbekommen und die Fluggesellschaft hat nie für den Schaden bezahlt. Seit dem setze ich immer durch, meine Trommel als Handgepäck mitzunehmen!
Wenn das Gepäckfach über dem Kopf zu klein ist, kann man sie auch vorne am Cockpit bei den Stewardessen abgeben, um sie beim Verlassen wieder unter die eigene Obhut zu nehmen. Das machen andere Musiker mit empfindlichen Instrumenten, wie z.B. Violine, Gitarre, Kontrabass, Tuba oder was man sich sonst noch vorstellen kann, auch so.
Also, setz Dich durch, oder wie man in Indien auch sagt: 'Vertraue auf Gott, aber binde Deine Kuh an'.
Herzliche Grüße:
Gavin

Frage vom 23. Juli 2009 von Klaus:
Hallo liebes Djembé Art Team!
Ich habe vor geraumer Zeit eine Djembé bei euch gekauft . Das Spiel darauf hat mir bis zu dem Zeitpunkt, wo das Fell gerissen ist, sehr viel Spaß gemacht. Meine Fragen: Könnt ihr dieser Djembe helfen, damit sie wieder klingt und die Spieler/Innen erfreut, die darauf spielen ? Wie teuer wird das ungefähr werden ? Ich habe leider auch kein Verpackungsmatrial mehr!
Ganz allgemein hätte ich auch noch ein paar Fragen: Wie kommt es, dass so ein Djembéfell reißt ? Ich besitze mehrere Trommeln, spannne diese, zwar nicht regelmäßig, aber hin wieder mal nach. Von diesen ist noch keine bisher gerissen. Diese Djembe ist nachdem ich sie das ungefähr 2te mal nachgespannt habe über Nacht gerissen. Die Spannung war aber m.E. nicht zu hoch für eine Djembe dieser Klasse. Was könnte die Ursache sein? Schlechte Fellqualität, scharfkantiger Rand, ungleichmäßige bzw. zu hohe Spannung oder vielleicht eine Kombination aus Allen :) ? Spannt ihr eure Djembes nur für das Spiel und entspannt sie danach wieder ?
Liebe Grüße,
Klaus Köhlmann
Hallo lieber Klaus!
Vielen Dank für Deine Nachricht mit den Fotos. Ja, gute Frage, warum reißt ein Fell?
Da wir alle unsere Trommelfelle genauestens untersuchen ist kein Fellriß zu erwarten. Wenn die Djembé vielleicht, auch Tage vor dem Schaden, an der Kante angestoßen wurde, wie es zum Beispiel passieren kann, wenn man durch einen Türrahmen geht und anstößt, dann kann das Fell reißen. Spielt jemand mit einem scharfkantigen Ring am Finger, oder fällt sie mal um, so riskiert man einen Fellriß.
Häufiger sind auch Fellrisse in der Umstellungszeit von den warmen Temperaturen zu kühleren Temperaturen.... siehe auch unter Wetterwarnung. Man muß bei der Dosis des Spannens die aktuelle Luftfeuchtigkeit mit einbeziehen. Spannt man z.B. bei feuchtem Wetter und es wird danach heiß und trocken, dann wird das Fell dadurch noch straffer und kann reißen. Auch die Größe des und Dicke des Fells sind Kriterien für die Möglichkeiten des Spannens. Trommeln mit großem Durchmesser bekommt man kaum so knackig gespannt, wie Kleinere und je dünner das Trommelfell, desto effektiver wirkt sich ein Nachspannen aus, somit muß man entsprechend vorsichtiger sein. Es spielen viele Faktoren zusammen und nach über einem Jahr, nachdem wir die Djembé aus unseren Händen an Dich abgegeben haben, können wir nicht sagen, welche Auslöser in der Zwischenzeit zum Fellriss geführt haben. Beim Nachspannen kommt es, wie gesagt, sehr auf die Dosierung an!
Wir spannen unsere Djembés also nicht nur für das Spiel und entspannen sie dann wieder. Wir reagieren vielmehr auf die Erfordernisse durch Umweltfaktoren.
Die Technik Deiner Knüpfung sieht auf dem Foto nicht ganz korrekt aus. In der zweiten Reihe bringt Deine Methode gar keine Spannung auf das Fell. Korrekt wäre, wenn sie versetzt zur unteren Reihe wäre, womit Du auch viel weniger Tau und Knoten brauchen würdest. Schau Dir mal die Fotos unter Spannen & Stimmen an.
Alle Infos über unseren Reparaturservice findest Du auf der Seite 'Service' ganz unten. Der Grundpreis für das Aufziehen eines neuen Fells beträgt 90 Euro inkl. Mwsteuer. Dazu kommen die Kosten des gewählten Trommelfells.
Eine reichhaltige Auswahl ist auf der Seite Trommelfelle, Taue & Ringe zu finden. Der Versand kostet 8,50 Euro. Die Trommel gut gepolstert und verpackt, vielleicht in zwei stabilen Bananenkisten aus dem Supermarkt, an diese Adresse schicken:
Djembé Art
Gavin Grosvenor
Johannisberger Str. 61
65375 Oestrich-Winkel
Wenn es noch Fragen gibt, dann kannst Du Dich gerne auch telefonisch an uns wenden: 06723 / 3042.
Eine super schöne Woche wünscht das Team von Djembé Art:
Martina & Gavin

Frage vom 19. Mai 2009 von Conrado aus Österreich:
Hallo,
ich habe jetzt 2 djembés neu bespannt und eine davon hat noch haare.
leider konnte ich die haare nicht im feuchten zustand weg tun weil ich keine rasierklinge gehabt hab und jetzt isses schon komplett trocken. meine frage: wie soll ich jetzt im trockenen zustand die haare entfernen? einen elektrischen haarrasierer hätte ich, deswegen hab ich mir gedacht vl auf ein paar millimeter kürzen und dann rasierschaum und rasieren... oder so nicht?
danke im voraus und super das ihr diese website habt
lg conrado
Hallo lieber Conrado!
Wir freuen uns sehr über Deine Nachricht. Wenn Du einen Langhaarrasierer besitzt, dann ist es in der Tat eine gute Idee, die Haare zuerst mal so viel wie möglich zu Kürzen. Danach die Reste mit der Rasierklinge per Hand und 'mit dem Strich', also mit der Haarwuchsrichtung, vorsichtig abrasieren und das Fell zum Abschluß mit feinem Schleifpapier, 240er Körnung aufwärts, glätten. Rasierschaum ist nicht ratsam, die kosmetischen Zusätze und das erneute Anfeuchten des Fells können ungünstige Auswirkungen haben.
Eine ruhige Hand und einen super schönen Feiertag wünschen Dir
Martina & Gavin

Frage vom 27. April 2009,
von Bernhard
Hi Gavin,
ich hab da mal ne Frage: Du hast den Rhythmus auf deiner Lern-CD in 4/4 und in 3/4. Jetzt haben einige meiner Mitspieler gemeint, der Kakilambe wäre eigentlich ein 6/8 Rhytmus - das macht für mich hinsichtlich des Beats schon einen grossen Unterschied. Woher kommts und was ist richtig? Es wäre schön, wenn du da was zur Klärung beitragen könntest.
Bernhard
Guten Morgen lieber Bernhard!
Beides ist richtig. Wir haben beim Entwickeln dieser CD mit anderen Rhythmusexperten gesprochen um uns bei der Wahl des Beats und damit der Taktdarstellung zu beraten. Wichtig ist letztendlich der gefühlte Groove. Die Ursprünge dieses Rhythmus liegen bei den Baga in Guinea. Für sie ist ein Beatbezug unwichtig. Fragt man sie nach dem Beat zucken sie nur mit den Schultern. Erst für uns Europäer hat es eine Relevanz wenn wir einen Rhythmus als Partitur in seiner Beziehung mit seinen Einzelstimmen auf einer Art Zeitleiste darstellen wollen.
Die Beatwahl bedeutet ja, rhythmische Schwerpunkte zu setzen und das Feeling dieses ursprünglichen Rhythmus anhand einer Notation möglichst authentisch darstellen und reproduzierbar machen zu können. Wir beschäftigen uns seit etwa 10 Jahren mit der originalen Rhythmusversion und wir haben sowohl Grundrhythmus als auch Solostimmen, Basstrommelbegleitung und Gesang miteinander verglichen, um die bestmögliche Notationsweise daraus abzuleiten. Obwohl wir damals schon Notationen dieses Rhythmus im 12/8 oder auch 6/8 kannten, waren wir der Meinung, dass sie diesen groovigen, ursprünglichen Rhythmus nicht so darstellen können, wie er wirklich klingt. Die 3/4 Version ist nach unserer Überzeugung überlegen und wird auch dem Grundfeeling aus Djembé und Basstrommelbegleitung gerechter.
Gavin zeigt in seinen Kakilambé Workshops wie man beide Beatversionen zu ein und demselben Rhythmus mit der Fußschelle akzentuieren kann. Auch bei unserem Trommellehrer Training war es für die Teilnehmer verblüffend festzustellen, wie stark uns der Beatbezug in unserer rhythmischen Wahrnehmung beeinflußt, obwohl der gespielte Djembé oder Basstrommelrhythmus genau der Gleiche ist. Unser Geist sucht sich immer einen Bezugspunkt als Anker.
Afrikanische Trommler scheinen nach unserer Erfahrung diesen ausgeprägten Beatbezug gar nicht zu haben. Sie agieren dadurch beim Trommeln oft viel freier in ihrer rhythmischen Entfaltung.
Martina & Gavin

Frage vom 22. April 2009,
von Dirk
Hallo,
ich hab mal eine ganz ernste Frage an Euch. Stimmt es das Ziegenfelle aus Westafrika Milzbrand (Anthrax) verursachen können? Ist es evtl. sogar lebensgefährlich mit Ziegenfellen zu arbeiten bzw. welche auf Trommeln aufzuziehen? Sind Euch solche Fälle bekannt?
Mfg Dirk
Hallo lieber Dirk!
Mit Deiner Anthraxfrage hast Du ein sehr sensibles Thema angesprochen. Auf der einen Seite gilt es, keine übertriebenen Sorgen zu schüren und auf der anderen Seite geht es um Vorsichtsmaßnahmen gegen eine realistische, aber äußerst geringe (!) Gefahrenquelle.
Ja, in den letzten Jahren gab es tatsächlich aus Amerika und im Jahr 2008 eine Meldung aus England über einen Fall von Anthrax im Zusammenhang mit der Arbeit mit Ziegenfellen. So weit uns bekannt ist, gibt es keine Fälle in Deutschland zu verzeichnen.
Es gibt in Afrika zwar Vorschriften und auch veterinärmedizinische Kontrollen vor dem Export von Ziegenfellen, aber es ist ausgeschlossen, dass jedes einzelne Fell auf Anthraxsporen überprüft werden kann, denn man muß dazu im Labor eine Kultur an legen. Eine Prozedur, die sehr zeit-, arbeits- und letztendlich extrem kostensintensiv ist. Wenn Felle als 'Laborgeprüft' angeboten werden, dann bedeutet das nicht, das sie auf Anthrax hin geprüft wurden. Es weist nur auf die routinemäßige veterinärmedizinische Prüfung hin, die alle Felle bei der Einfuhr haben müssen.
Wenn Du Vorsichtsmaßnahmen ergreifen willst, dann empfehlen wir das Tragen von Schutzhandschuhen und das Desinfizieren der Hände nach getaner Arbeit. Wirkungsvolle Mittel gibt es in jeder Apotheke zu haben. Beim Abschleifen sollte das Einatmen von Schleifstaub vermieden werden. Am Sichersten ist es, eine Schutzmaske zu tragen.
In dieser Frage ist es, wie so häufig bei vielen Dingen, dass es nicht nur auf den Preis eines Produktes ankommt, sondern vor allem auf die Qualität und die gesicherte Herkunft eines Fells, gerade bei so sensiblen Produkten wie Tierhäuten. Aus unserer 'Fellquelle' gibt es bisher keinerlei Vorkommnisse.
Ganz herzliche Grüße
Martina & Gavin

Frage vom 8. Februar 2009,
von Margit aus Österreich
Hallo, tolle homepage, auf die ich zufällig gestoßen bin. Ich überlege, eine Djembe unter fachkundiger Anleitung selbst zu bauen und würde gerne Holz aus dem eigenen Wald verwenden. Habt Ihr Erfahrung mit einheimischen Hölzern?
Liebe Grüße
Margit
Hallo liebe Margit!
Vielen Dank, wir freuen uns sehr über Deine Anfrage!
Je härter und dichter die heimischen Hölzer sind, umso besser eignen sie sich für den Trommelbau.
Eine sehr große Schwierigkeit ist jedoch, das Holz so zu trocknen, dass keine Risse entstehen. Westafrikanische Hölzer die im Trommelbau Verwendung finden, haben keine Jahresringe und sind dadurch wesentlich weniger rissgefährdet. Wir wünschen Dir viel Erfolg und eine wunderschöne Zeit voller Rhythmus und Lebensfreude!
Das Team von Djembé Art:
Martina & Gavin

Frage vom 27. Oktober 2008,
von Oliver aus Mannheim
'Hi Gavin
hier oliver aus mannheim. hab da mal eine frage an dich. ich habe mir dieses jahr am festival in würzburg eine lenké-sangban zugelegt, sehr schönes teil und hab das ding eigentlich sehr selten gespielt. vor 2 wochen ist mir aufgefallen, dass sich an den rändern das fell ablöst und gleichzeitig, wenn ich mit der hand drübergefahren bin um die fellstücke abzustreifen, habe ich neben den haaren auch recht ordentlich sand mitaufgenommen. (also ich deute das als "sand", hab keine ahnung ob das wirklich sand ist?? fühlt sich so an..) hab eben schon wieder eine leichten Schock bekommen, als ich nach hause gekommen bin und schon schon vom "weiten" gesehen habe wie sich diesmal wieder richtig viel haare abgelöst haben. wieder ordentlich "sand" dabei! (als ob sich der "sand aus den rändern rausarbeitet) hab die sangban gestern seit lang bischen gespielt... und beim letzten mal wars auch nachdem ich einen tag vorher gespielt hatte. ansonsten kann ich nichts weiter an der trommel erkennen, keine löcher oder so..hoffe du kannst mir anhand dieser angaben vielleicht einen Tip geben! tja hoffe dir gehts gut und das es so bleibt!
gruß oliver'
Hallo lieber Oliver...
das hört sich ganz nach 'Untermietern' und deren Eier an, die sich wie Sand anfühlen. Wenn die Trommel dazu noch in der 'Mauser' ist, dann ist das ein weiteres Zeichen.
Viele Infos zu diesem Thema sind hier im Djembé ABC unter 'U' wie 'Ungeziefer' zu finden!
Bleib gesund und viel Erfolg bei der Jagd wünschen Dir
Martina & Gavin

Frage vom 21. August 2008,
von Rainer Naumann
Hallo Martina und Gavin
Ich habe zu Hause eine Dununba Basstrommel, bei der das Fell gerissen ist. Ich habe versucht, die Stelle zu reparieren (Flickstück aufkleben), das hat aber nicht gehalten und der Klang war nicht mehr so wie vorher. Nun muß ich das Fell wohl erneuern?! Dazu folgende Fragen:
- Muß auf jeden Fall Kuhfell verwendet werden?
- Wieviel größer muß das Fell sein als der äußere Trommeldurchmesser?
- Gibt es irgendwo eine besondere Anleitung zum Fellwechsel einer Dununba, oder wird das im Prinzip wie bei einer Djembe durchgeführt? Für die Antwort schon mal vielen Dank im voraus
Rainer
PS: Meine Djembe, die ich im Mai bei Euch gekauft habe, bereitet mir jeden Tag viel Freude. Ist einfach eine tolle Trommel :-))
Hallo lieber Rainer!
Hier unsere Antworten auf Deine Fragen:
- Ja, das Fell muß erneuert werden und es muß auf jeden Fall Kuhfell sein!
Nur Kuhfell hält dem Spiel mit einem Stock stand.
- Das Fell sollte mindestens 15 cm größer sein als der äußere Korpusdurchmesser.
- Das Prinzip des Basstrommelfellwechsels mit einer Kuhhaut gleicht dem Fellwechsel bei der Djembé, nachzusehen auf unserer Forum Seite unter 'Trommelfell Wechsel'.
Das Fell wird jedoch nicht rasiert, damit der Sound seine typisch warme und kompakte Note behält.
In letzter Zeit erhalten wir immer mehr Basstrommeln zur Reparatur, die ein rasiertes Fell haben.
Man versucht leider oft durch die Rasur die Verwendung der weitaus günstigeren und leichter zu verarbeitenden Ziegenfelle zu kaschieren, da man ein Kuhfell auf den ersten Blick am einfachsten an seiner kurzen und dichten Haarstruktur erkennt.
Viele Kunden merken das erst, wenn sie ihr Trommelfell durchgeschlagen haben.
Wenn es noch Fragen gibt einfach melden, wir stehen Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite: 06723 / 3042!
Eine wunderschöne Zeit voller Rhythmus und Lebensfreude wünscht das Team von Djembé Art:
Gavin & Martina

Frage vom 28. April 2008,
von Thomas Schulze
Hallo Ihr Zwei,
vielleicht könnt Ihr mir ja helfen. Ich bin schon seit einiger Zeit Basstrommelspieler und spiele eigentlich nur Rhythmen mit Kenkeni, Dundun und Sangban, stehend am Boden, ohne Glocken.
Mein Lehrer Kassim Traore ist noch bis Mitte des Jahres in Afrika und deshalb kann ich ihn auch nicht fragen. Ich habe ihn und einen Freund schon auf Konzerten spielen sehen, einer mit Djembé und der Andere mit Dundun, Kenkeni und Glocke. Jetzt meine Frage: Spielt der Basstrommler die typischen Schläge auf Kenkeni und Dundun? Und lässt einfach die Sangban weg? Ich meine im Vergleich zu einem Stück mit 3 Spielern und drei Glocken.
Und welche Glockenstimme spielt dann der Basstrommler? Kenkeni, Dundun oder Sangban?
Wäre toll, wenn Ihr mir hier einen kleinen Tip geben könntet.
Vielen Dank und ein schönes Wochenende!
Gruß Tom
Hallo lieber Tom!
Grundsätzlich wird das von jedem Trommel Ensemble individuell gehandhabt. Die Zielsetzung ist jedoch, die Melodie und den Gesamtfeel der drei individuell gespielten Basstrommeln auf ein von einer Person gespieltes Set zu übertragen.
Ein Trommler hört sich dafür die Dreispieler Melodie ganz genau an. Der resultierende Korellationsrhythmus ist der, den man heraushören muss.
Dabei kann man auf die Schläge der Überlagerungen, wenn z.B. Dunun und Kenkeni einen Puls gleichzeitig spielen, verzichten und nimmt nur den akustisch relevantesten. Bei diesem Beispiel wäre der tiefe Dunun Schlag mit Sicherheit im Vordergrund zu hören und somit könnte man im Einspieler Bass Set auf den Kenkeni Schlag verzichten.
Man muss auch wissen, dass es oft die Sangban Melodie ist, die dem Stück ihre charakteristische Stimme verleiht und sollte daher dieser den Vorrang geben.
Kenkeni Stimmen geben dem Bass-Trommel-Rhythmus oft nur den Beat-Offbeat Halt und können daher eher weggelassen werden. Manchmal dagegen sind sie jedoch auch entscheidend für das Gesamtbild, wie man es bei einigen der bekannten ternären Rhythmen hören kann.
Man muss sich natürlich auch danach richten, wie die Bass Trommeln aufgebaut sind. Stehend oder liegend ergeben sich unterschiedliche motorische Begrenzungen. Wenn man mit Glocke spielt, müssen alle Fellschläge von einer Hand ausgeführt werden können.
Bei vielen der traditionellen westafrikanischen Djembé und Dunun Stücken existieren neben den Dreispieler Melodien bereits allgemeingültige Einspieler Melodien.
Ich habe in den letzten zwanzig Jahren schon so viele afrikanische Rhythmusgruppen gesehen und so oft feststellen müssen, dass jedes Ensemble die Darbietung der Stücke ganz unterschiedlich und eigen löst. Das ist für mich wieder einmal ein Beweis für das unglaublich lebendige und wandlungsfähige afrikanische Kulturgut 'Trommelmusik', das man in jedem westafrikanischen Trommelland, in jeder Region und in jedem Dorf unterschiedlich hört.
In diesem Sinne kann ich Dir nur Mut machen, trau Dich selbst kreativ umzusetzen, was Du beim Hören des Originals fühlst!
Ich wünsche Dir gutes Gelingen und hoffe ich konnte Dir helfen:
Gavin

Frage vom 20. Dezember 2007,
von Andreas Schlüter
Hallo Gavin und Martina,
die kommmenden freien Tage haben mich dazu inspiriert, meinen Trommeln etwas Gutes zu tun. Ich will ihnen das Atmen erleichtern und dazu den Innenraum ausarbeiten und beschleifen. Mir ist nur nicht klar, ob ich das Fell danach wieder draufsetzen und spannen kann, ohne es vorher einzuweichen. Die Position könnte ich vor der Demontage kennzeichnen, sodaß nach der Remontage das Fell exakt an der gleichen Stelle sitzt. Den 2 oberen Ringen könnte ich mit Klebeband auch beibringen, zusammen zu bleiben, damit sie beim Spannen auch ihre Klemmfunktion erfüllen. Was hälst Du von dieser Vorgehensweise oder muß ich neue Felle aufziehen, wenn die alten runter sind.
Über einen Tipp wäre ich dankbar.
Gruß
Andreas
Lieber Andreas!
Ja, einen trockenen Fellwechsel kann man guten Gewissens durchführen und er hat sogar Vorteile, da das nochmalige Anfeuchten manchmal zu Haarausfall am Rand und auch zu einer unschönen Wellenbildung am Fellüberstand führen kann. Ein kleines Risiko besteht natürlich immer bei jedem Fellwechsel, vor allem wenn man die hohe Spannung erneut appliziert. Es lohnt sich, vorher die Auflagefläche der Holzkante mit 240 Schleifpapier zu glätten und die Trommelfellinnenseite auf Schmutzrückstände zu prüfen bevor man das Trommelfell neu aufspannt.
Wichtig ist, wie Du es ja selbst schreibst, die Position der Ringe wieder möglichst gleich anzupassen.
Für diesen Zweck ist das Anbringen von Markierungen an Fell, Ring und Korpus sehr wichtig. Dafür eignet sich das Anbringen von Klebestreifen hervorragend, weil sie hinterher wieder rückstandslos entfernt werden können.
Ich selbst habe so einen Trockenwechsel schon über Hundert mal durchgeführt und erinnere mich nicht, dass dabei auch nur ein einziges Fell gerissen wäre. Ich habe dabei unter anderem oft die Form und den Neigungswinkel der Spannkanten verbessert. Wenn man achtsam und mit viel Gefühl vorgeht kann man sehr gute Ergebnisse erreichen.
Ich hoffe Dir ist hiermit geholfen und wünsche Dir viel Geschick und gutes Gelingen:
Gavin
Frage vom 4. Dezember 2007,
von Johannes Reintjes
Liebe Trommel- und Sangesfreunde,
wer hat Textsammlungen zu Gesang-Intros von Rhythmen der Malinke?
Gerade brauche ich den Sorsonet-Text.
Habe auch Übersetzungen einiger Texte.
.... diesem Aufruf schließen wir uns an! Wer Texte hat, bitte melden!
Ganz herzliche Grüße von Martina und Gavin!

Frage vom 1. Oktober 2007,
von Katja aus dem Schwarzwald
Hallo lieber Gavin,
vor
zwei Jahren war ich mal bei einem Workshop bei Dir. Ich trommle
seit ca. 3 Jahren. Nun sind wir umgezogen und ich habe meine feste
Trommelgruppe
leider nicht mehr in meiner Nähe. Jetz war ich an meinem neuen
Wohnort in einer Trommelgruppe, die anders, aus dem Bauch raus spielt
und nicht nach bestimmten Mustern, an die ich mich aber schon so
schön gewöhnt habe. Das ist jetzt irgenwie frustrierend.
Ich möchte nicht aufgeben aber es fällt mir sehr schwer
weiterzumachen. Meine Trommellehrerin jetzt, meinte so lerne ich
besser und schneller. Das kann sein, was meinst Du dazu? Ich freue
mich auf eine Antwort von Dir. Liebe Grüße aus dem Schwarzwald
von Katja
Hallo liebe Katja!
Du sprichst da etwas sehr Grundsätzliches an! Wir
haben in einem kleinen poetischen Text auf unserer homepage versucht,
das Wesentliche der Kunst des Trommelns zu erklären.
Den ganzen
Text findest Du unter diesem
Link zur Kunst des Trommelns. Hier ist ein Auszug daraus:
.
. .
Jeder Kunst liegt eine Technik zugrunde,
die man lernen muss.
Kunst beinhaltet viel mehr als nur Technik,
und mit der Zeit
wirst du zum Eigentlichen vordringen.
Aber erst musst du die Technik
so vollendet beherrschen,
dass du sie wieder vergessen kannst.
. . .
Wir können für unsere Trommeltechnik, das Rhythmusgefühl
und den 'Flow' eine ganze Menge von der Trommelkultur Westafrikas
lernen! Die komplexen Trommelstücke der Malinke und anderer
Völker sind eine echte Herausforderung an die Motorik und eine
Bereicherung und Erweiterung für den eigenen Horizont.
Freies Spiel sollte auch immer wieder geübt werden, aber wenn
die Ideen ausgehen kann es dabei schnell eintönig werden.
Liebe Grüße:
Gavin & Martina

Frage vom 15. August 2007,
von Heli aus Österreich:
Habe mit einer Freundin
das Wochenende vier Djembés neu bespannt (alle
mit indischem Ziegenfell)
und bin mir immer noch unsicher, wie stark man das Fell im nassen
Zustand "spannen" darf d.h. wie stark man die Längsspannung
anziehen kann, ohne dass das Fell beschädigt wird.
Ich habe ein bisschen experimentiert und unterschiedlich fest angezogen.
Es ist bis jetzt kein Fell gerissen, aber bei den beiden, die
fester gespannt wurden hat sich die Spannung beim Trocknen nicht
wesentlich
erhöht.
Nun meine Fragen:
Gibt es Erkennungszeichen, wann die Spannung zu hoch wird?
Hängt dies auch von der Felldicke bzw. Herkunft ab?
Können die Fasern der Haut reißen (ohne das das Fell reißt)?
Was ist die richtige Spannung im nassen Zustand des Felles?
Vielen
Dank, Heli
Lieber Heli,
danke für Deine interessante Frage, die ich in der Tat nicht
zum ersten Mal höre.
Beim Aufspannen wird dem Ziegenfell im nassen
Zustand zuerst eimal NUR die Form gegeben!
Das bedeutet, es vorsichtig
so zu formen, dass