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Aktuelles Thema

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Mai 2010

Hallo liebe Trommlerin, lieber Trommler,

wir haben heute mal wieder eine Geschichte für Dich . . .

Es war einmal ein armer chinesischer Reisbauer,
der trotz all seines Fleißes in seinem Leben nicht vorwärts kam. Eines Abends begegnete ihm der Mondhase, von dem jedes Kind weiß, dass er den Menschen jeden Wunsch erfüllen kann.
“Ich bin gekommen”, sagte der Mondhase, “um dir zu helfen. Ich werde dich auf den Wunschberg bringen, wo du dir aussuchen kannst, was immer du willst.”
Und ehe er sich versah, fand sich der Reisbauer vor einem prächtigen Tor wieder. Über dem Tor stand geschrieben: “Jeder Wunsch wird Wirklichkeit”.
“Schön”, dachte der Bauer und rieb sich die Hände, “mein armseliges Leben hat nun endlich ein Ende.” Und erwartungsvoll trat er durch das Tor.
Ein weißhaariger, alter Mann stand am Tor und begrüßte den Bauern mit den Worten: “Was immer du dir wünschst, wird sich erfüllen. Aber zuerst musst du ja wissen, was man sich überhaupt alles wünschen kann. Daher folge mir!”
Der alte Mann führte den Bauern durch mehrere Säle, einer schöner als der andere. “Hier”, sprach der Weise, “im ersten Saal siehst du das Schwert des Ruhmes. Wer sich das wünscht, wird ein gewaltiger General; er eilt von Sieg zu Sieg und sein Name wird auch noch in den fernsten Zeiten genannt. Willst du das?”
“Nicht schlecht”, dachte sich der Bauer, “Ruhm ist ein schöne Sache und ich möchte zu gerne die Gesichter der Leute im Dorf sehen, wenn ich General werden würde. Aber ich will es mir noch einmal überlegen.” Also sagte er: “Gehen wir erst einmal weiter.”
“Gut, gehen wir weiter”, sagte lächelnd der Weise. Im zweiten Saal zeigte er dem Bauern das Buch der Weisheit. “Wer sich das wünscht, dem werden alle Geheimnisse des Himmels und der Erde offenbar,” sagte er.
Der Bauer meinte: “Ich habe mir schon immer gewünscht, viel zu wissen. Das wäre vielleicht das Rechte. Aber ich will es mir noch einmal überlegen.”
Im dritten Saale befand sich ein Kästchen aus purem Gold. “Das ist die Truhe des Reichtums. Wer sich die wünscht, dem fliegt das Gold zu, ob er nun arbeitet oder nicht”, waren die Worte des alten Mannes.
“Ha!”, lachte der Bauer. “Das wird das Richtige sein. Wer reich ist, der ist der glücklichste Mensch der Welt. Aber Moment - Glück und Reichtum sind ja zwei verschiedene Dinge. Ich weiß nicht recht. Gehen wir noch weiter.”
Und so ging der Bauer von Saal zu Saal, ohne sich für etwas zu entscheiden. Als sie den letzten Saal gesehen hatten, sagte der alte Mann zum Bauern: “Nun wähle. Was immer du dir wünschst, wird erfüllt werden!”
“Du musst mir noch ein wenig Zeit lassen”, sagte der Bauer. “Ich muss mir die Sache noch etwas überlegen.” In diesem Augenblick aber ging das Tor hinter ihm zu und der Weise war verschwunden.
Der Bauer fand sich zu Hause wieder. Der Mondhase saß wieder vor ihm und sprach: “Armer Bauer, wie du sind die meisten Menschen. Sie wissen nicht, was sie sich wünschen sollen, sie wünschen sich alles und bekommen nichts. Was immer sich einer wünscht, das schenken ihm die Götter - aber der Mensch muss wissen, was er will …”

(Verfasser unbekannt)

Wir hoffen, DU weißt was Du willst, vielleicht haben wir es ja:

Wenn wir etwas für Dich tun dürfen, dann lass es uns wissen, einfach anrufen: 06723 3042 oder eine mail schicken: gavin@djembe-art.de
Ganz herzliche Grüße von


Martina & Gavin

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März 2010


Trommeln als Gesundheitsvorsorge


Im Magazin der Deutschen Schmerzliga e.V. war ein interessanter Artikel zu lesen. Hier eine Zusammenfassung mit kleinen Ergänzungen:
In positiven, mit Freude verbundenen Situationen sind die Rhythmen von Herzschlag und Atem synchronisiert. 
Bei Stress, Ärger oder Angst geht diese Harmonie verloren. Dies kann uns krank machen. Ebenfalls wichtig für Gesundheit und Krankheit ist die Variabilität der verschiedenen Körperrhythmen. Wird diese schwächer, kann das System nicht mehr flexibel auf unterschiedliche Anforderungen reagieren. 
So ist beispielsweise eine hohe Variabilität der Herzschlagfrequenz ein Zeichen für Gesundheit.
‘Wenn das Herz so regelmäßig wie das Klopfen eines Spechtes oder das Tröpfeln des Regens auf dem Dach wird, wird der Patient innerhalb von acht Tagen sterben‘, wusste schon im 3. Jahrhundert nach Christus der chinesische Arzt Wang Shu-he.
Je niedriger die Variabilität der Herzfrequenz ist, je starrer der Rhythmus, desto schlechter kann sich das Herz an unterschiedliche Belastungen anpassen und auf schwankende körperliche und psychische Anforderungen reagieren. Während sich das System nach einer akuten Stressphase wieder stabilisiert, verändert chronischer Stress die Balance im autonomen Nervensystem, das alle automatisch ablaufenden Prozesse im Körper steuert. Dies kann die Variabilität der Herzschlagfrequenz auch dauerhaft mindern. Demgegenüber steigert etwa regelmäßige körperliche Bewegung die Variabilität. Wissenschaftler konnten dabei einen Zusammenhang zwischen Schmerz und der reduzierten Variabilität der Herzschlagfrequenz sowie Fehlsteuerungen im autonomen Nervensystem nachweisen.

  • Trommeln ist eine gute Strategie die inneren Rhythmen zu synchronisieren und die Selbstheilungskräfte zu wecken. Es hat positive Auswirkungen auf Lebensgefühl und Selbstwahrnehmung.
  • Trommler der afrikanischen Rhythmen bearbeiten ihre Instrumente in äußerst komplexer Weise. Wenn die Hände jeweils völlig verschiedene Rhythmen schlagen und sogar die Füße dazu laufen, ist das kognitiv sehr anspruchsvoll, mehr als bei den meisten anderen Instrumenten. Sie sind wahre Meister in Koordination und Konzentration. Zudem stellt diese Spielweise hohe Anforderungen an Herz und Kreislauf, verbessert die Durchblutung von Herz und Gehirn, macht körperlich fit, geistig wach und hält schlank.
  • Das Sprechen und Singen in bestimmten Rhythmen beeinflusst die Atemfrequenz. Diese sinkt von den üblichen 14 Atemzügen pro Minute auf 6. Die inneren Rhythmen werden mit der Atemfrequenz synchronisiert, was die innere Ruhe und das Wohlbefinden fördert. Musiktherapeuten und Musikmediziner beeinflussen die Gefühle ihrer Patienten mit Musik, was wiederum Auswirkungen auf deren Schmerzverarbeitung hat. Wer Schmerzen hat, möchte sich möglichst wenig bewegen, er erstarrt. Das Erleben von Rhythmus kann Menschen aus dieser Erstarrung lösen und wieder zu mehr Lebensqualität und Lebensfreude führen.

Also, ran an die Trommeln und raus in den Frühling!!!!

Martina & Gavin

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Februar 2010



Die Freunde Afrikas wenden sich mit einem persönlichen Anliegen an Dich:




Freunde Afrikas

Entdecken Sie Ihr Herz für Afrika!

Wir bitten Sie um Ihre Mithilfe bei der Weiterleitung unserer neuen Broschüre (Download-Link siehe weiter unten) an Ihnen bekannte Menschen. Dieser Weg ist für uns der kostengünstigste, da wir kein Geld für Porto oder aufwändige Werbung ausgeben wollen, damit die Spenden in vollem Umfang dort verwendet werden können, wo sie dringend benötigt werden.
Unsere Schule in Guinea wurde ausgebaut und es gehen dort fast 1.000 Kinder kostenlos zum Unterricht. Um die Kostenerhöhung auffangen zu können, benötigen wir dringend weitere Schulpaten.

Die medizinische Versorgung der Kinder und des ganzen Stadtteils ist so katastrophal, dass Kinder sterben, ohne dass ihnen geholfen werden kann. Deshalb haben wir uns entschlossen unmittelbar bei unserer Schule eine Arztpraxis zu bauen und auszustatten.

Für die Waisenkinder des Waisenhauses INKULULEKO in Vryheid, Südafrika suchen wir Paten, die bereit sind ein Waisenkind auf seinem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft zu begleiten. Und wir vermitteln Volontäre, die direkt vor Ort mit ihrem Einsatz helfen.

Für Ghana benötigen wir Ihre Sachspenden im Rahmen unseres Projektes Go for Ghana, um Hilfsgüter für Waisen- und Straßenkinder nach Accta versenden und verteilen zu können.
Ich bedanke mich, dass Sie unsere Mail gelesen haben und hoffe, dass Sie uns auf diesem Wege helfen zu können.Herzliche Grüße

Michael Schickel
www.freunde-afrikas.de

info@freunde-afrikas.de

Tel.: 0171 - 49 49 202
Faltblatt Download 1
Faltblatt Download 2

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Januar 2010

Trommeln gegen Aggression und für Integration

In einer Pressemitteilung der TU Chemniz
wird das weltweit erste Forschungsprojekt zum Fitnesstrend "Drums Alive"
durch ein interdisziplinäres Team vorgestellt:

www.tu-chemnitz.de/tu/presse/aktuell/2/2774

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Dezember 2009

Unser Tipp>>>

Ecosia
die Suchmaschine,
die mit jeder Websuche 2m² Regenwald rettet. Die Suchergebnisse sind so gut wie die von Google oder Yahoo, und das Angebot ist kostenlos. Die Adresse lautet:
www.Ecosia.org
Bisher hat Ecosia schon 2.936.534m² Regenwald geschützt! Probiert es aus und informier Deine Freunde. Umweltschutz war noch nie so einfach...
Danke!


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November 2009

* Buchtipp *

Gefühl und Mitgefühl,
Emotionale Achtsamkeit und der Weg zu seelischem Gleichgewicht,
Dalai Lama und Paul Ekman im Dialog

www.emotionalawareness.net

Trommeln für eine bessere Welt?

Als ich klein war hatte ich den Traum, die Welt zu verbessern. Die Realität machte mir klar, dass ich zuerst mich selbst verbessern muß. Ob das bisher gelungen ist, weiß ich nicht, in jedem Fall ist noch beides in Arbeit ; )
Derzeit beschäftigt mich ein Buch* mit einem Dialog zwischen dem Dalai Lama und Paul Ekman. Im Wesentlichen geht es den beiden genau um diese zentrale Frage:

  • Wie kann man die Engstirnigkeit und die Quelle des Leidens auf diesem Planeten bewältigen?

Einen wichtigen Ansatzpunkt um dieses Ziel zu erreichen sehen beide in der Einrichtung von religionsunabhängigen  'spirituellen Fitnessstudios' .
Jedem ist klar, dass man seine Muskeln entwickeln muß um körperlich fit zu bleiben. Genauso sollte jeder Mensch eine Anleitung erfahren, wie man sein emotionales Gleichgewicht entwickeln kann!

  • Das persönliche emotionale Gleichgewicht ist Voraussetzung für das eigene körperliche und seelische Wohlbefinden.

In Labortests wurden vier Merkmale von Stress nachgestellt, die sich im Alltag als besonders problematisch erwiesen haben. Testpersonen, die eine Ausbildung in Meditation erfahren haben, zeigten eine verringerte Reaktion des autonomen Nervensystems auf den Stress. Es gab einen Zusammenhang zwischen der absolvierten Ausbildungszeit und der verringerten Stresssituation der Teilnehmer. Die chronische Aktivierung der Stressreaktionen steht im Zusammenhang mit der Entwicklung verschiedener Krankheiten.

In einem spirituellen Fitnessstudio kann gelernt werden, das eigene physiologische Erregungsniveau zu senken.
Durch die Schulung von Aufmerksamkeit und Metaaufmerksamkeit auf die eigenen gedanklichen und körperlichen Vorgänge, kommt es in der Folge zu einer Vergrößerung des Raumes zwischen dem Zündfunken oder dem Impuls emotional zu werden, und der Flamme der emotionalen Reaktion. In diesem Raum ist ein Aufhalten einer Unglück versursachenden Reaktion möglich. Es ist ein Raum in dem Mitgefühl, Weisheit und Verständnis Platz hat und zu konstruktiven, positiven Handlungen führt.
Vor der Handlung eine Bewusstheit für den Impuls zu erreichen ist Arbeit. Arbeit, die in einem spirituellen Fitnessstudio geleistet werden kann.
Eine weitere wesentliche Aufgabe eines emotionalen Fitnessstudios ist das Einüben von positiven Kommunikations- und Umgangsformen. Das folgende Übungsfeld finde ich zur Zeit besonders spannend: Ich beobachte, wie sehr die Meisten von uns konditioniert sind, Personen zu missachten, leichtfertige Meinungen und  Verurteilungen auszusprechen, anstatt die Kritik nur auf die unliebsame Handlung einer Person zu beziehen. Anstatt eine Person für gemein, bösartig, ungerecht, schlecht usw. zu halten, kann man lernen, sich lediglich die Handlung zu verbitten. Das macht einen Riesenunterschied für die Achtung und Wertschätzung untereinander und bildet eine positive Basis für das Wachstum vertrauensvoller Wiederbegegnungen.

Im Sommer haben wir sehr oft abends auf unserer Straße das gute alte Federball gespielt. Wir haben eine besonders wohltuende Variante entwickelt, die jedem empfohlen sei:
Wir spielen NICHT so, dass wir die Bälle möglichst so spielen, dass sie der Spielpartner NICHT erreichen kann, wir spielen so, dass wir gemeinsam versuchen, den Ball möglichst lange oben zu lassen! Im emotionalen Fitnessstudio sollte es genau um die Entwicklung dieser Geisteshaltung gehen.

Mein persönliches emotionales Fitnessstudio ist in erster Linie meine wundervolle Familie. Ein unübertroffenes, tiefgreifendes Übungsfeld mit vielen Stolpersteinen : ) Durch meine Ausbildung in Taiji und Meditation ist es mir aber erst möglich geworden, die vielfältigen Feinheiten darin wahrzunehmen und das Übungsfeld als solches zu nutzen und mich (hoffentlich) weiter zu entwickeln.

  • Ein prima Übungsfeld kann auch die Trommelgruppe sein!
    Besonders das Spielen an der Basstrommel hat mir schnell einen ähnlichen Raum offenbart wie bei der Meditation. Ganz bei sich selbst bleiben, ohne Urteil ohne Zögern, ohne ablenkende Gedanken und dennoch offene Weite für das Ganze, für den schwingenden, verbundenen, elastischen Rhythmus mit allen Trommlern. Das kleinste Hinterfragen oder Träumen wird sofort durch die dünner werdende Verbundenheit mit dem Ganzen und damit der Ungenauigkeit im Rhythmus dokumentiert.

Soweit an dieser Stelle die knappe Essenz des Buches und meines Lebenstraums.
Jetzt sind wir mal wieder neugierig und möchten gerne wissen, was Du im Zusammenhang mit dieser großen Frage schon alles erlebt hast und . . .

  • Wo ist Dein emotionales Fitnessstudio?

Heute runden wir unsere Infopost mit diesen Wünschen ab:
Mögen alle, die mit mir in Berührung kommen, ob sie nun von mir hören, oder mich sehen oder an mich denken, Wohl und Glück erfahren.

Martina & Gavin

Hier ist ein kleine Auswahl an Zuschriften, die uns in der Zwischenzeit erreicht haben:

Liebe Martina,
Danke für Deine sehr inspirativen Zeilen:
Mein spirituelles Fitnessstudio sind alle lebenden Wesen, mit denen ich tagtäglich Kontakt habe, der Alltag ist allemal bestens geeignet um Achtsamkeit auf die eigenen Verhaltensmuster zu lenken (was nicht immer so einfach ist).
Und ja, will man die Welt verbessern, muss man nicht nur bei sich selbst anfangen, es gibt sogar keine andere Möglichkeit einen wirkungsvollen Beitrag zu leisten, denn wir sind nicht nur in der Welt, die ganze Welt ist auch in uns! ...
Ich schöpfe ich meine Kraft aus Stille und Zurückgezogenheit, ein Raum in dem ich mich schon als Kind mit "Sinn- und Seinsfragen" beschäftigt habe. Ebenso hat mich der Klang von Trommeln schon immer magisch angezogen, weshalb ich mich nun auch dazu entschlossen habe, diesem Hang endlich einmal nachzugehen. Ich glaube, dass ich durch das Trommeln jede Menge Stress abbauen und somit einen enormen Beitrag für mein emotionales Gleichgewicht leisten kann, was letztlich einem Beitrag für eine bessere Welt gleichkommt.
Liebe Grüße aus Süddeutschland
Anke

***

Vielen Dank für eure Gedanken.
Ich kann mich allem nur anschließen. Ich freue mich immer wenn ich Menschen begegne die nicht mit dem Strom schwimmen.
Da ich mit dem Trommeln ja erst angefangen habe, kann ich eure Erfahrungen in dieser Hinsicht noch nicht teilen.
Aber in allem Anderen stimme ich mit euch überein. Ich bin Buddhistin und habe mich schon viel mit diesen Themen auseinander gesetzt.
Buddhismus ist eine Weltanschauung, ein Weg den man geht. Buddha ist ja kein Gott, den man anbetet. Sondern einer der schon hinter die Dinge gesehen hat wie sie wirklich sind. Man übersetzt Buddha auch als "der Erleuchtete". Ja und wir gehen davon aus, dass in jedem Lebewesen die Buddhanatur steckt, es kann nur sein das sie noch verdeckt ist. Mit dieser Einstellung kommt man dann zu dem gleichen Ergebnis wir ihr es schreibt, mit diesen Bewußtsein kann man keinen Menschen missachten.
Auch was ihr über den Raum und das Handeln schreibt sehe ich genauso. 
Es ist immer alle Information im Raum vorhanden und lassen wir genügend Raum zu, so ist alles möglich.
Am Anfang einer Meditation denken wir im Diamantwegbuddhismus immer erst über die vier Grundgedanken nach, warum wir nun meditieren.
Einer dieser Gedanken lautet:
 "Wir denken über Ursache und Wirkung nach, darüber, dass wir selber bestimmen was geschieht. Frühere Taten, Worte und Gedanken wurden zu unserer heutigen Welt. Wir säen ständig die Samen für unsere Zukunft."
Ich finde diese Aussage genial, doch man findet ähnliche Gedanken auch im Talmud. Sie lauten:

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.


Vielen Dank nochmal für eure Mail, ich wünsche euch weiter alles Glück der Welt.
Mona

***

Liebe martina
Mit grossem interesse habe ich deinen bericht resp. deine gedanken zum emotionalen fitnessstudio gelesen. Ich finde die wortschöpfung emotionales fitnessstudio genial und kann dir zu deinen gedanken nur beipflichten und sehe die sache genau so.
Herzlichen dank für deine guten worte!
joseph

***

Hallo Ihr lieben Menschen,
danke für Eure lieben Briefe. Es tut mir gut, immer wieder an den Kern des Lebens erinnert zu werden.
Danke.
Eine friedvolle Zeit.
Herzlich Anita

***

... Ich spiele seit 10 Jahren Djembé und teile Deine Auffassung von der therapeutischen Wirkung des Trommelns.
Wenn ich spiele, treffe ich auf alle meine Probleme im Leben und auch auf meine Stärken. Das ist so wunderbar! ...
Ich finde es aber eher schade, dass ich - wenn ich träume beim Trommeln - genau das bemerke, was Du hier so treffend beschreibst:
"Das kleinste Hinterfragen oder Träumen wird sofort durch die dünner werdende Verbundenheit mit dem Ganzen und damit der Ungenauigkeit im Rhythmus dokumentiert."
Vielleicht geht das auch irgendwann mal anders?
Ich wünsche Dir und Gavin weiterhin viele Erfahrungen im Spiel und im Leben,
liebe Grüsse
Moni

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November 2009

Nelson Mandela
hat diese wundervolle Botschaft
in seiner weltweit beachteten "Inauguration Speech" im Jahre 1994 von der Autorin
Marianne Williamson
zitiert:

LEBE!

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir der Sache nicht gewachsen sind.
Unsere tiefste Angst ist,
dass wir unermesslich mächtig sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten,
nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns:
Wer bin ich denn eigentlich, dass ich
leuchtend, hinreissend, begnadet und phantastisch sein darf?
Wer bist du denn,
dass Du das NICHT sein darfst?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun,
wenn du dich einkringelst,
damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.
Du wurdest geboren, um die Ehre Gottes zu verwirklichen,
die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns,
sie ist in JEDEM Menschen.
Und wenn wir unser Licht erstrahlen lassen,
geben wir unbewusst den anderen Menschen die Erlaubnis,
dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer Angst befreit haben,
wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.

* * *

Our deepest fear is not that we are inadequate.
Our deepest fear is that we are powerful beyond measure.
It is our light, not our darkness that most frightens us.
We ask ourselves, who am I to be brilliant, gorgeous, talented, fabulous?
Actually, who are you not to be?
You are a child of God.
Your playing small does not serve the world.
There is nothing enlightening
about shrinking so that other people won’t feel insecure around you.
We are all meant to shine, as children do.
We were born to make manifest the glory of God that is within us.
It’s not just in some of us; it’s in everyone.
And as we let our own light shine,
we unconsciously give other people permission to do the same.
As we are liberated from our fear, our presence automatically liberates others.

By Marianne Williamson from A Return To Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles

* * *

Mögen wir alle diese dunkle Jahreszeit mit unserem Licht erstrahlen lassen!
Das wünscht das Team von Djembé Art:

Martina & Gavin

P.S. Der Originaltext ist unter diesem Link bei
You Tube
zu sehen und zu hören.

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Oktober 2009

Hallo liebe Trommlerin, lieber Trommler!

Und wieder bin ich fündig geworden mit einer Geschichte, die zu wichtig ist, um sie für mich selbst zu behalten.
Oder vielleicht finden die Geschichten auch mich? Ich bemühe mich mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu gehen, um mich nicht mit fertigen Meinungen zu begnügen, sondern immer wieder aufs Neue 'die Wirklichkeit' zu erwischen.

Das sollte uns zu denken geben…
Ein bekannter amerikanischer Psychologe unternahm einmal einen bemerkenswerten Versuch.Wissen Sie, was er tat? Er führte mit allen Kindern eines Gymnasiums gegen Ende des Schuljahres einen Intelligenztest durch.
Das Psychologenteam wählte zehn, zwölf Schüler aus und sagte den Lehrern:
‚Diese Schüler sind in Ihrer Klasse. Aus den Tests ersehen wir, dass es sich um so genannte Hochbegabte handelt. Sie werden sehen, dass diese Schüler im nächsten Schuljahr die besten Noten erzielen werden.
Sie müssen uns aber versprechen, nichts der Klasse davon zu sagen, denn das kann den anderen schaden.’
Die Lehrer versprachen zu schweigen. In Wirklichkeit aber gab es in der Klasse kein einziges hochbegabtes Kind. Der Versuch bestand lediglich darin, zehn beliebige Schüler auszuwählen und den Lehrern zu nennen. Als das Schuljahr vorüber war, erschienen  wieder die Psychologen und testeten die Schüler ein zweites Mal. Und was meinen Sie, was passierte?
Alle ‚Hochbegabte’ hatten einen Intelligenzquotienten, der mindestens zehn Prozent höher war als vorher;
manche sogar einen um 36 Prozent höheren. Die Psychologen sprachen mit den Lehrern und fragten:
‚Was halten Sie von den Kindern?’
Und die Lehrer schwelgten in Urteilen wie: intelligent, dynamisch, lebendig, interessiert, usw.
Die Psychologen führten das Experiment auch an den anderen Schulen durch, erweiterten es sogar auf Tiere. Der Erfolg war immer sicher. Sie erzählten Psychologiestudenten von Versuchen mit Ratten: ’Wir haben hier für Ihre Versuche Ratten einer neuen Züchtung, die besser reagieren’.
Darauf kamen sie zu dem Schluss, dass sich die Studenten diesen Ratten intensiver widmeten. Sie erwarteten mehr von den Ratten. Und die Ratten wiederum erfüllten die Erwartungen der Studenten, die sie den Tieren irgendwie zu verstehen gegeben hatten. 

Aus dem Buch von Anthony de Mello ‚Die Fesseln lösen’, Herder Verlag

Ich stelle mir am Ende solcher Geschichten gerne die Frage: 'Was kann ich persönlich daraus lernen?' Hier fällt mir ein japanisches Sprichwort ein, das das Ganze in aller Kürze auf den Punkt bringt:


Der Mensch ist was er denkt,
was er denkt strahlt er aus
und was er ausstrahlt zieht er an!

Daraus folgt: Hüte Dich vor Deinen Gedanken, denn sie könnten in Erfüllung gehen : ) UND mach das Beste aus Deinem Leben!!! 
Danke fürs Lesen und Mitdenken, wir senden Dir wunderschöne Herbstgrüße!
Das Team von Djembé Art:

Martina & Gavin

P.S. Vielen Dank an Alexandra, die uns darauf aufmerksam machte, dass es sich bei dem erwähnten Versuch um den 'Rosenthal oder Pygmalion-Effekt' handelt. Im Internet findet man dazu weitere interessante Informationen.

Eine andere Alexandra schreibt uns:
Hallo Martina und Gavin,
das ist eine sehr schöne Geschichte, ......
Ich habe auch von umgekehrten Versuchen gelesen, in denen nachweislich "intelligente" Kinder/Studenten von Lehrern getestet wurden, denen man vorher erzählt hatte, es handle sich um weniger begabte Kinder.
Die Testergebnisse entsprachen auch in diesem Fall der Meinung, die die Lehrer hatten.....Die Schüler/Studenten fühlten sich blockiert und konnten bei weitem nicht die Leistungen erbringen, die sie sonst üblicherweise erbracht haben,...(obwohl sie sicherlich -als bisher gute Schüler- von sich selbst dachten, sie seien intelligent)
Dann würde das in letzter Konsequenz bedeuten, dass der Mensch nicht in erster Linie das ist oder wird, was er denkt, sondern, was andere  von ihm denken??? Ich hoffe, dass das Buch noch einen anderen Ansatz bietet, sonst wären wir ja immer beeinflussbar von der Meinung der anderen über uns. Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit Ihrem Schreiben auch viele Lehrer, Ärzte und etc. erreichen und zum Nachdenken bewegen können.

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Oktober 2009

Trommeln macht schlank - versuch's!

Hand aufs Herz, Du lieber Mensch am anderen Ende dieses Kommunikationskanals,
mit jeder überstandenen Krankheit erkannt man den Wert der Gesundheit immer ein bißchen mehr, oder?!

Mit Erschrecken lasen wir heute morgen in unserer Käseblattzeitung, dass unser Landkreis nunmehr ein Kranken-Mobil anzuschaffen gedenkt, dass es ermöglicht, extrem übergewichtige Menschen zu transportieren. Über 700 kg soll es belastbar sein, .... hm, da tun sich uns viele Fragen auf.


Seit einer britischen Studie im vergangenen Jahr ist es amtlich belegt, dass Trommeln die körperliche Fitness und das Schlanksein fördert. Dabei wurden Pulswerte, Sauerstoffaufnahme und Laktatwerte bei einem Spiel von Fußballprofi Cristiano Ronaldo mit den Werten von Schlagzeuger Clem Burke von Blondie während eines Konzerts verglichen. Das Ergebnis zeigt ganz klar, dass ein Trommler eine ähnlich gute Kondition braucht wie ein Fußballprofi.
Dabei kommt es bei beiden während eines 90-minütigen Auftritts auf Rasen oder Bühne zu Pulswerten zwischen 140 bis 150 Schlägen mit Spitzen bis zu 190 Schlägen pro Minute. Etwa 400 bis 600 Kilokalorien verbrennen beide pro Stunde!

Ihr Lieben, das kann doch nur eines bedeuten:
Ran an die Trommeln und trommel Dich FIT. Mit Trommeln gesund und munter durch den Winter!
Mach mit bei der Winterspeck-Vorbeuge-Aktion!

Sonnig-bunte Herstgrüße schickt Dir das Team von Djembé Art:

Martina & Gavin

P.S. Ein 'DANKE' an Kathrin, die uns mit Ihrer postwendenden Antwort erquickt, gelabt, wohlgetan und köstlich erfreut hat. Es tut gut und macht Freude zu spüren, was unser Text 'auf der anderen Seite' ausgelöst hat. Für uns ist es immer spannend, was welche Information so zum Rollen bringt.

Hallo Martina und Gavin!
Zuerst einmal vielen Dank für all´ die informativen emails, welche mich seit unserem letzten Kontakt erreichten.
Letzterer mündete in einem Djembé-Kauf bei Euch und ich bin bis heute glücklich mit meinem „Baby“.
Weder Kater Johnny noch irgendein Insekt konnte little Djembie etwas anhaben, smile…
Heute abend habe ich brüllend, kugelnd, lachend vor meinem Pc gelegen: Winterspeck-Vorbeuge-Aktion!!
Ihr seid der Hammer!
Wenn ich nicht schon eine hätte, würde ich jetzt ernsthaft drüber nachdenken;)
Eure Seite ist noch schicker und besser geworden. Irgendwann in diesem Leben muss ich Euch persönlich
kennenlernen, sonst habe ich etwas verpasst, das steht außer Frage…
Alles Liebe wünscht Euch
die dicke (Grins!)
Kathrin

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September 2009

Hast Du einen heiligen Ort?

Schmunzel, wir meinen jetzt nicht das stille Örtchen, das nur für diejenigen still ist, die keine Kinder haben. Nein, wir meinen den 'Raum', der sich in dem Raum auftut, in dem wir uns niederlassen und ganz bei uns selbst ankommen.
Dieser Ort und der Raum der sich an diesem Ort entfaltet sieht für jeden ganz anders aus...

»... Ein heiliger Ort ist heute für jeden Menschen eine absolute Notwendigkeit.
Jeder muss ein Zimmer oder eine bestimmte Stunde am Tag haben,
wo er nicht weiß was am Morgen in der Zeitung gestanden hat,
nicht weiß, wer seine Freunde sind,
nicht weiß, was er irgend jemandem schuldet,
nicht weiß, was irgend jemand ihm schuldet.
Das ist ein Ort, an dem er einfach erfahren und herauslassen kann,
was er ist und was er sein könnte.
Es ist ein Ort schöpferischer Kraft.
Zuerst kann es sein, das dort nichts geschieht.
Aber wenn man einen heiligen Ort hat und ihn benutzt,
 wird irgendwann etwas geschehen«.


(Professor Campbell)

Für mich, Martina, finde ich diesen heiligen Ort beim Taiji Chan, der Meditation, bei meinen Spaziergängen in der Natur und beim Trommeln in achtsamer Atmosphäre mit lieben Menschen.
Gavin: 'Der riesige Raum, der sich auftut, wenn ich mit einem mehrstimmigen Trommelensemble in feiner Harmonie ganz aufeinander mit Herz und Händen eingestimmt schwingen kann. Dann steht die Zeit still. Dann gehen innere Türen auf, ein großer Reichtum an Gefühlen, Formen und Farben und wunderschöne zusätzliche Klänge offenbaren sich.
Es ertönen Gesänge in meinem Inneren, es stellt sich ein Gefühl ein, als beträten andere Wesen den konkreten Raum. Das sind heilige ehrfurchtgebietende Momente, die noch lange nachschwingen und mir immer zeigen, dass das Leben mehr zu bieten hat als nur die Oberfläche. Das sind Momente, in denen Heilung stattfinden kann. Momente, in denen man Frieden schließen kann mit sich und anderen. Momente, in denen man viel mehr Mitgefühl und Verständnis für alle Menschen dieser Erde spüren kann.
Wo ist Dein heiliger Ort?

Martina & Gavin

. . . . .

Hallo IHR 2,
danke für eure wunderschöne mail. Auch ich habe einen heiligen Ort. Wenn ich mit unserem Hund im Wald spazieren gehe, in meinem Schrebergarten meine alten Bäume umarme und die Vögel beobachte, wenn ich meditiere oder andere Menschen mit Arun Conscious Touch berühren und massieren darf, wenn ich mit meinen 4 Katzies schmuse, oder einfach nur die Natur auf unserer schönen Mutter Erde bewundern kann. Ja und jetzt hab ich einen weiteren heiligen Ort - ich bin sehr dankbar über die tolle Djembé von euch. Sie ist einfach super und ich liebe sie. Beim Trommeln mit meiner Freundin und mit unserer Percussion-Gruppe habe ich immer wieder unglaublich schöne Momente, die man mit Worten garnicht beschreiben kann. Nochmal ganz herzlichen Dank an euch 2 - schön, daß es Menschen wie euch gibt und ich wünsche mir, dass es noch viel viel mehr werden.
Herzliche Umarmung
Evelyn

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Hallo liebe Martina, lieber Gavin,
mein heiliger Ort war genau vor 15 Minuten in einer kleinen Kapelle in Bad Grönenbach zwischen Memmingen und Kempten.
Dort habe ich in die Stille hinein und aus der Stille heraus mit meiner Moxeno-Flöte und Indianerflöte gespielt und hinterher noch die Stille genossen.
Leider mache ich dies meist erst dann, wenn wieder mal Einiges nicht so läuft wie es sollte und belastend wird. Aber gerade dann merke ich immer wieder, wie wichtig es ist, hin und wieder zur Ruhe zu kommen und dem wirklich Wesentlichen nachzuspüren. Und dieses Wesentliche ist die Kraftquelle, die man letztlich doch nur in sich SELBST findet. Mit der man EINS ist und schon immer EINS war. Nur vergisst man/ich es all zu oft wieder. Ein Zustand ohne Erwartungen, Bedingungen, Wünsche… einfach SEIN…
„Es ist Unsinn, sagt der Verstand! – Es IST wie es IST, sagt die Liebe!“
(Auszug aus einem längeren Text)
Lieben Gruß und einen sonnigen Tag!
Andreas

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Hallo liebe Martina & Lieber Gavin,
Meine Orte sind tatsächlich die Natur und mein Trommelraum in einer abgelegenen u. stillgelegten Schule.
Beim Gehen in der Natur..... oder einfach nur dasitzen, nährt und befriedet mich die Einfachheit und die Stille.
Frühmorgens so um 5:15 ca. 3 km mit dem Rad zum Trommelraum die frische Luft.
Im Raum die Atemmedi, ... machmal einfach nur da sein.  Das Trommeln mit mir alleine auf Bass, Djembé u. Tabla.
Ja, das sind Momente wo die Zeit stillsteht. Ich bin einfach nur ich? Oder es scheint im nachhinein so, als hätte es gespielt.
Ich bin dankbar das es diese Momente gibt. Danke für Eure Erinnerung an das Wesentliche.
Gruß Kurt

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Hallo,
vielen Dank für die inspirierende mail.

"Offene Weite - Nichts von Heilig"
Boddhidharma

Bei mir steht das Meditationshöckerchen vor einem kleinen Altar neben dem Bett. Kennt ihr diese Seiten:
http://www.willigis-jaeger.de/
http://www.benediktushof-holzkirchen.de/

Ich mag sie wärmstens empfehlen.
Mit lieben Gruß
Guido


hallo ihr 2,
schön so sinnliches von euch zu lesen. möchte darauf antworten. mein heiliger ort ist in mir, wenn ich töne, eigene naturgesänge intuitiv singe oder auch mongolischen kehlgesang/obertongesang mache. ich bin ein sehr nervöser und aufgeregter mensch, aber wenn ich so bei mir und in mir bin, werde ich augenblicklich ruhig. wenn die harmonien durch mich fließen, die töne sich energetisch zu kraftvollen und innigen melodien formen, dann komme ich ganz zu mir. vor allem das singen in freier natur, die hier im allgäu sehr schön ist, ist für mich das grösste. so nehme ich mir oft am tag kleine auszeiten wo ich singe, aber auch spontan musiziere mit udutrommel, gitarre, kalimba oder auch nur mit 2 teelöffeln aus der küchenschublade als begleitung zu flotter banjomusik. das leben ist wundervoll und jeder klang trägt mich hinauf in lichte welten, läßt mich leicht und froh werden tief im herzen. ohne musik könnte ich nicht leben und hätte viele stationen meines lebens nicht so gut meistern oder verarbeiten können.
es lebe die musik. alles gute euch weiterhin
susanne

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Hallo, liebe Martina, lieber Gavin,
Seit 10 Jahren kann ich keine richtige Ruhe mehr finden kann, zumindest nicht so leicht wie früher. Unser Sohn ist damals im Alter von 14 Jahren beim Wandern in den Bergen tödlich verunglückt. Er war in einer Djembé AG an seiner Schule und ich habe oft daran gedacht, dieses Instrument auch zu spielen, aber einfach nicht, ja, den Mut dazu gehabt.
Bis unser ältester Sohn, der irgendwann einmal vor Jahren diesbezüglich eine Bemerkung von mir aufgeschnappt hat, mir letztes Jahr zu Weihnachten eine kleine Djembé schenkte und ich habe mich riesig darüber gefreut. Seitdem trommle ich fast täglich, das ist seit Weihnachten *mein heiliger Ort.*
Kinder wissen manchmal sehr gut, was einem gut tut.
Auch ich bin sehr oft in freier Natur, am liebsten früh morgens bei Sonnenaufgang mit unserem kleinen Hund und  jetzt, wo die ersten Herbstnebel über den Wiesen liegen, genieße ich es besonders.
Euch und eurer Familie wünsche ich weiterhin diese Harmonie und Freude aneinander und alles alles Liebe und Gute.
Herzliche Grüße Inge


trommeln-aktuelles Thema

Sommer 2009

Djembé Wetterwarnung!

Bei der derzeitigen Wetterlage riskiert man bei Trommeln im hochgespannten Zustand wesentlich schneller einen Fellriss als an anderen Tagen. Bei Wetter mit Gewitterneigung, extremer Hitze z.B. in Dachwohnungen, im geschlossenen Auto, oder allgemein bei starken Temperaturschwankungen arbeiten Holz und Fell mit.
Was ist zu tun?

  • Prüfe jetzt das Tuning Deiner Trommel und lass die Spannung im Zweifelsfall lieber etwas nach.
  • Für das Trommeln oder für Auftritte, bei denen das Tuning sehr knackig sein soll, nur kurzzeitig spannen und danach lieber wieder etwas nachlassen.

Für den Fall der Fälle empfehlen wir unseren Reparaturservice (ganz nach unten scrollen).
Eine super schöne entspannte Sommersonnenwoche wünscht das Team von Djembé Art:

Martina & Gavin

trommeln-aktuelles Thema

Mai 2009:

Trommeln für eine bessere Gesellschaft?

In der neuen Mai Ausgabe von GEO haben wir einen interessanten Artikel entdeckt.
'Sozialer Rhythmus' so lautet der Header auf Seite 155. In einer Untersuchung wurde die Fähigkeit des Menschen zur 'rhythmischen Synchronisation' bestätigt.
Nun ja, nun ist es amtlich, was jede aufmerksam arbeitende Trommelgruppe ohnehin kennt: Das Phänomen, dass sich beim gemeinsamen Trommeln, die Bewegungen und der Rhythmus der Teilnehmer aneinander angleichen.
Nun wollen die Wissenschaftler in einem Folgeversuch ihre Theorie bestätigen, dass sich die Gemütszustände der Musizierenden durch gemeinsames Singen und synchrone Bewegungen angleichen.
Damit würde das Einfühlungsvermögen und die Verbundenheit der Gruppe bestärkt. Der Artikel schließt mit der Vision und Frage: Trommeln für eine bessere Gesellschaft?
Uns würde Deine Meinung und Deine Erfahrung interessieren:

Kannst Du über Erlebnisse berichten, die diese Theorie bestätigen?
Einsendungen mit dem Hinweis ob Du mit einer Veröffentlichung einverstanden bist oder nicht bitte an:
gavin@djembe-art.de

Wir wünschen Dir viele schöne musikalische Augenblicke in einer harmonischen Gemeinschaft!
Das Team von Djembé Art:

Martina & Gavin



Eure Antworten:

Hallo
ich spiele nun doch schon einige Jahre Djembe in einer mehr od. weniger bestehenden Gruppe.
Was ich immer wieder feststelle, ist nicht unbedingt das Entstehen synchroner Bewegungabläufe. Es ist das Phänomen, dass Rhythmen bzw. der besondere Gemütszustand einheitlich wird. Das gemeinsame Empfinden, dass ein Rhythmus lösend, raumgebend wahrgenommen wird oder aber zusammenziehend und dann eben nicht gelöst. Nun frage ich mich natürlich was es ausmacht?
Meiner Meinung ist es die Basis eines Rhythmus. Mit anderen Worten vielleicht eher das "Einfache" und dabei sehr tragend, dass Zusammenspiel im Bassensemble. Ein gekonntes Solospiel ist dann noch das Zückerchen aber nur so gut wie die Tragkraft der Basis es
ermöglicht.Wenn es möglich wird zu Singen zum Djembespiel wird das Ganze noch gemütsvoller. Gesang hat sicher eine starke Kraft auf den Gemütszustand.
Nun zum Schluss noch eine kritische Frage: sollte man tatsächlich etwas erforschen, was doch schon in uralten Ritualen verschiedener Völker kulturgeschichtlich vorhanden ist? Oder sind wir "Westler" krampfhaft auf der Suche nach verlorenen Bezügen zu solchen Ritualen? Denn eigentlich reicht es ja das Ganze einfach zu tun und glücklich zu sein mit seinen dabei empfundenen Regungen. Oder doch?
Das Ganze darf selbstverständlich verwendet werden.Herzlichen Gruss und ich habe schon oft gelacht über eure originellen Newsletters, danke.
Markus Aschwanden

Karsten Thabo Piehl hat ein Buch geschrieben:
'Die faszinierende Wirkung des Musizierens - wie Trommeln in Gruppen zur Gewaltprävention beiträgt' (ISBN 978-3-8334-9866-4)


Hallo Martina & Gavin,
danke für den GEO-Hinweis! Mit großem Interesse verfolge selbst schon seit einigen Jahren die Thematik gruppendynamischer Einflüsse von Trommelgruppen - auch im beruflichen Kontext als Dozent verschiedener Trommelworkshops und Sozialpädagoge - und freue mich immer wieder über neuen Input.
In meinem Buch "Die faszinierende Wirkung des Musizierens - wie Trommeln in Gruppen zur Gewaltprävention beiträgt" (ISBN 978-3-8334-
9866-4) habe ich unterschiedliche Theorien und Studien verwertet und die Erfahrungen meiner sozialen Arbeit mit Jugendlichen in
Trommelgruppen beschrieben. Das Buch soll die vielfältige und wertvolle Wirkung des Musizierens (be-)greifbar machen und einen jugend- und bildungspolitischen Anreiz geben, gemeinsames Musizieren vermehrt in den (sozial-)pädagogischen (Schul-)Alltag zu integrieren - natürlich auch im Sinne einer "besseren" Gesellschaft.
Die Wirkung gemeinsamen Musizierens (insbesondere des Trommelns) auf die persönliche und gruppendynamische Ebene ist meinen
persönlichen Erfahrungen (und unterschiedlicher wissenschaftlicher Erkenntnissen zufolge) enorm! Es fördert ungemein das Selbstwertgefühl, die Achtung vor anderen und die Rücksicht auf andere, die Empathiefähigkeit, das "Wir-" und Dazugehörigkeitsgefühl und bildet ein wertvolles Identifikationsmerkmal in der Persönlichkeitsentwicklung.
Gemeinsames Trommeln (Musizieren) ist hochwertiges Medium und Kulturgut menschlicher Entwicklung, welches es wert ist, mehr Beachtung nicht nur im Bereich der Freizeitgestaltung, sondern auch auf bildungspolitischer Ebene zu finden!
In diesem Sinne - für eine bessere Gesellschaft - und mit musikalischen Grüßen
Karsten Thabo Piehl


Karin Redöhls Trommelgruppe sammelt für Straßenkinder:


Hallo Ihr alle von Djembé Art,
vielen Dank für Eure Infopost. In unserem Verein gibt es eine Trommelgruppe, die Geld für die Straßenkinder in Accra, der Hauptstadt von Ghana eintrommelt! Vielleicht hat ja der eine oder die andere Gruppe Lust uns zu unterstützen! Infos gibts bei: karinredoehl@versanet.de
Beste Grüße, Karin Redöhl


Marianne hat Folgendes beobachtet:

Hallo liebe Trommelmeister,
in unserer Volkshochschultrommelgruppe haben einige Frauen bald festgestellt, dass jede so auf ihre Weise ihr Päckchen zu tragen hat, das eine mehr oder weniger große Disharmonie in ihr Leben bringt. Haben wir uns deshalb zusammengefunden um im gemeinsamen Tommeln diesen sonst nicht vorhandenen Gleichklang zu erleben, zu hören, zu fühlen und dadurch wieder ein Stück zu unserer Mitte zu finden? Aber einzelne sind auch so außer sich, dass sie es manchmal nicht schaffen sich dem Rhythmus der Anderen anzugleichen und voranreiten wollen, was natürlich nicht zur Harmonie beiträgt. Ich denke aber, dass es mit dem Trommeln ähnlich ist wie mit dem Mantrasingen oder anderen Übungen bei denen durch immer gleiche Wiederholungen ein gemeinsames Schwingen bis hin zu traceähnlichen Zuständen entstehen kann. Herzliche Grüße aus Krombach
Marianne


Uschi, Gruppenmitglied von Wangoo Diptams, schreibt uns:


Moin, Martina & Gavin,
"Trommeln für eine bessere Gesellschaft" - das finde ich schon sehr hoch aufgehängt. Aber dass sich die Gemütszustände im Zuge des Trommelns angleichen, kann ich bestätigen: Mitglieder unserer Gruppe Wangoo Diptams – 20 Trommelnde auf einem kleinen Sandhaufen namens Wangerooge in der Nordsee – kommen oft ziemlich matt und des Alltags müde zur Probe. Aber egal was vorher am Tag passiert war, beim Trommeln entspannen wir uns schnell, zur Pause sind die Gruppenmitglieder - alle, wohl gemerkt - fröhlich, unbeschwert und dann auch schon wieder voller Energie. Das gemeinsame Proben und Auftreten schweißt uns von den Wangoo Diptams enorm zusammen, das steht mal fest... Allerdings mag das auch von den Leuten abhängen, mit denen man gemeinsam etwas unternimmt, und auch von der Gruppenstärke. Bei uns klappt's! Uschi

Zum Thema: "Trommeln für eine bessere Gesellschaft" von Christa L.Dauberschmidt (KlangZauberWelten)

Hallo Ihr Lieben,
zuerst einmal möchte ich Euch dafür von ganzem Herzen danken, das es Euch gibt. Ihr bereichert mein Leben mit Informationen, mit Sound und mit Humor. Es ist wundervoll jemanden wie Euch als Kontakt zu kennen.
Aus meiner eigenen Praxis kann ich Euch sagen, dass sich das ganze Gruppendynamik nennt. Das erklärt sich auch ganz einfach: wenn wir uns zu unserer Trommelgruppe treffen, dann besteht vorher ja schon eine Frequenz die eine gleiche anzieht, soll heißen wenn ich heute beschließe am Sonntag wieder zum Trommeln zu gehen, dann werde ich am Sonntag
sicher nicht alleine trommeln sondern mit ca. 12-15 anderen "Gleichgesinnten". In ihnen besteht also die gleiche Frequenz und wir gehen dann am Sonntag in Resonanz zu einander. Daraus ergibt sich logischerweise, das sich diese Frequenzen noch durch den Sound der Trommel oder eines beliebigen Instrumentes noch verstärkt und das ist
das, was die Wissenschaft mit der "rhythmischen Synchronisation" bezeichnet. Ich nenne es schlicht Gruppendynamik.
Sei es wie es sei, das was bereits seit Jahrtausenden in anderen Kulturen schon immer gepflegt wird, hat nun endlich auch Bestätigung durch unsere Wissenschaft gefunden. Nicht das wir so etwas je gebraucht haben, aber es wird für uns als Therapeuten und Klangschamanen endlich leichter, Zugang zu finden zu den Menschen, die das bis heute bezweifelt
haben. Ich bin sehr dankbar dafür. Ich wünsche Euch noch eine wunderschöne Woche und verabschiede mich mit
der Bitte, dies zu veröffentlichen und sende Klangvolle Grüße in das Hessische Land
Christa L. Dauberschmidt

Petra aus Freiburg schreibt:

Hallo Martina und Gavin!
Ich bin Petra aus Freiburg, Trommlerin und habe meine Djembé bei Euch gekauft. Ich bin von Beruf her Medium und Heilerin und fühle sehr gut in jeden Menschen hinein. Ich habe festgestellt, daß gemeinschaftliches Trommeln hilft, sich vom eigenen Trübsal zu distanzieren, um sich zu entkrampfen, gelassener zu werden, um dann später mit klarem Kopf und guter Erdung womögliche Probleme zu lösen. Das alleinige Trommeln löst vorhandene Emotionen aus, die dann über das Trommeln ins Bewußtsein gebracht werden und auch durchs Trommeln ausgedrückt werden können, je nach Gefühl. Für eine Gruppe ist ein ausgeglichener, wohlwollender Lehrer sehr hilfreich, sollte seine Schüler jedoch nicht überschütten mit Ratschlägen und Anweisungen, da sonst die Persönlichkeit des Schülers zweitrangig wird. Der emotionale Austausch durch das Trommeln ist daher nur wirklich förderlich, wenn die Gruppe sich mehr intuitiv orientiert und weniger strukturiert, also aus dem Bauch heraus, so wie die Afrikaner. Lasst Gefühle fließen und denkt nicht so viel darüber nach!
Herzliche Grüße Petra Kaden

Zeljko, unser Montagabend Trommelfreund erwähnt einen weiteren Aspekt:

Hi,
Ich wollte zwar nicht umbedingt konkrete Beispiele dazu schreiben, aber es ist einfach ersichtlich und erfahrbar, was Ihr schreibt.  Jedenfalls haben früher solche gemeinsamen Lieder / Rhythmen die Dorfgemeinschaften gestärkt, was leider hier in Deutschland einfach nicht mehr durch die Anonymisierung gegeben ist (Volkslieder/Rhythmen wurden durch das Konsum-Produkt "Musik" ersetzt). Man muss ja gleichzeitig den anderen und sich wahrnehmen, damit ein Zusammenspiel funktioniert, dadurch gleicht man sich automatisch an. Heutzutage ist ja eher der Individualismus modern! Schöne Grüße
Zeljko


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16. Mai 2009:

Hurra, der neue Djembé Art Look ist online
Wir möchten gerne wissen:
Wie gefällt Dir unser neues Outfit?
Funktioniert alles so wie es sollte?
Hast Du Fehler, z.B. auch Tippfehler gefunden?
Wir freuen uns auf Deine Nachricht:
gavin@djembe-art.de

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Ostern 2009:

Lass den Hasen trommeln!

Die scherzhafte Vorstellung vom eierlegenden Osterhasen entstammt des Hasens Eigenschaft der Fruchtbarkeit die in Verbindung mit einem weiteren Fruchtbarkeits-Symbol gebracht wurde: dem Ei.
Wegen seiner Furchtsamkeit gilt der Hase verschiedentlich auch als Symbol für Angst und Feigheit: 'Hasenfuss!'
Seine angebliche Fähigkeit, mit offenen Augen zu schlafen, liess ihn zu einem Symbol der Wachsamkeit werden, wegen seiner Schnelligkeit erscheint er auch als Sinnbild der rasch dahineilenden Lebenszeit. Einige Arten wie das Audubon-Baumwollschwanzkaninchen oder das Wildkaninchen trommeln bei Gefahr mit den Hinterläufen. Durch dieses Trommeln werden vor allem unterirdisch verborgene Tiere oder Jungtiere gewarnt.
Weil er es satt hatte, immer von der Feigheit der Hasen zu hören, dressierte ein französischer Gaukler zur Zeit Napoleons III. ein solches Tier und lehrte es das Trommeln. Der Hase trommelte 'für Frankreich', weigerte sich aber, 'für England' zu trommeln. Zum Schluss der Vorführung drückte der Hase den Abzug einer Pistole und löste einen Schuss aus. Das tat er aber nur, wenn sein Herrchen 'Feuer für Frankreich!' rief oder 'Feuer auf Hudson Lowe!', als ginge es darum, Napoleons ehemaligen Bewacher auf St. Helena zu erschiessen.
Wir von Djembé Art erlauben uns nun, folgenden Schluß zu ziehen:


Wenn schon Hasen trommeln können, so können Du und Deine Lieben es auch!!!

Passende Trommeln für jeden Geschmack auf unserer homepage Djembé Art. Wie Du die geeignete Djembé für Dich finden kannst steht dort ganz ausführlich unter Beratung.

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März 2009:

Haben Trommeln eine Seele?

Hallo liebe Trommlerin, lieber Trommler!
Aus der Geschichte der Malinke in Guinea ist Folgendes überliefert:
Wenn ein Djembé Spieler eine neue Trommel brauchte ging er zum Dorfschmied, dem Numun, bat ihn eine neue Djembé zu bauen und bezahlte ihn mit einigen Kolanüssen. Dieser ging dann zu einem geeigneten Baum und fragte ihn, respektvoll einige Kolanüsse opfernd, ob er damit einverstanden sei für den Bau einer Djembé gefällt zu werden. Hatte er das Gefühl der Baum sei damit nicht einverstanden, dann fragte er einen anderen und zelebrierte dort ein kleines Opferritual. Wenn dann der Holzkörper geschnitzt und das Trommelfell aufgespannt war und die Djembé damit ihre "Sprache" bekam, wurde ein Fest veranstaltet, bei dem erneut Kolanüsse geopfert wurden und zum Dank für die gute Arbeit auch der Numun Rhythmus gespielt wurde. Die Numuns stellen auch die rasselnden Zierbleche namens "Sésé" oder "Kessing Kessing" für die Djembé Solisten her, die 'den bösen Geist' aus der Trommel fernhalten sollen.
Vor ein paar Tagen erreichte uns eine Zuschrift von Andi:

'Hallo Martina, hallo Gavin,
ich bin es schon wieder und ich habe den Beweis: Djembés haben eine Seele!
Zur Erklärung: In der Nacht von Freitag auf Samstag standen die zuvor bei Euch gekaufte neue und die alte Djembé aus Eurem Haus nebeneinander, nachdem ich am Abend beide abwechselnd gespielt hatte. Und in der Nacht bin ich zweimal von einem Knistern mit anschließendem metallischen Zong geweckt worden! Am Morgen habe ich dann an der "alten" Djembé einen Fellriß feststellen müssen! Ich habe wirklich nur auf ihr getrommelt, habe sie nicht gestimmt und das Fell war schon geraume Zeit drauf. Sie war allerdings sehr hochgespannt. Ich kann mir nur erklären, dass sie stinkebeleidigt war, weil ich die "neue" mitgebracht habe. Deshalb kann ich nur jedem Trommler empfehlen:
"Sprecht mit Euren Trommeln und erklärt ihnen, dass sie nicht zum alten Eisen kommen, sondern nur ein neuer und zusätzlicher Sound gewünscht war!" Liebe Grüße und ein schönes Restwochenende: Andi'

Eine ganz natürliche Erklärung für den Fellriss hatte Andi gerade eben:
'Aus Schreinerkreisen weiß ich, dass der März der Monat mit der niedrigsten Luftfeuchtigkeit im ganzen Jahr ist!
Also Vorsicht mit hochgespannten Trommeln im März, lieber rechtzeitig entlasten.'

Hast Du vielleicht auch von einem schönen Erlebnis mit Deiner Djembé zu berichten? Wir freuen uns sehr davon zu hören und wenn Du einverstanden bist, können wir die Geschichte auch gerne hier veröffentlichen.

Wir senden Dir wunderschöne Frühlingsgrüße!
Das Team von Djembé Art:

Martina & Gavin

Hier ist der erste Beitrag von Ekke, der mit einer Veröffentlichung einverstanden ist:

Hallo Leute,
da sieht man es mal wieder: Die "ganz natürliche Erklärung für den Fellriss" ist für mich die unglaubwürdigste. Die Djembés standen doch wohl im Wohnraum und dort sind die Luftfeuchtigkeiten relativ konstant. Von wegen im März geringer als sonst.
Die einzig natürliche Erklärung hat Andi m.E. ganz richtig erkannt - und daran sollte er festhalten, auch wenn ihn das extrem verunsichern sollte - die Djembé hat natürlich eine Seele; sie ist Schwingung, ist Energie.  Materie ist nur Energie. Für ein harmonisches Miteinander mit den "Dingen" des täglichen Lebens ist die direkte Ansprache wichtig. Das gilt genau so für das Auto, den Wasserkocher, den Computer oder den Stuhl.
Danke für den Bericht von Andi! Er ist mir ein wichtiger Anstoß, dass ich mich heute und in Zukunft deutlicher und häufiger bei allen Sachen um mich herum für deren gute Dienste bedanke.
Beste Grüße
Ekke

Postwendende Antwort zu Ekkes Beitrag von Andi:

Meine physikalisch/technische Erklärung ist für Dich unglaubwürdig? Die Trommeln standen nicht in einem wohltemperierten Wohnraum, sondern in einem gut durchlüfteten Schlafzimmer. Ein paar Blicke auf ein Hygrometer in einem Wohnraum sollten Dich davon überzeugen, dass die Luftfeuchtigkeit auch da gewissen Schwankungen unterworfen ist. Falls Du mal einem Schreiner oder Innenarchitekten über den Weg laufen solltest, frag ihn doch mal, in welchem Monat die Fugen einer Wandvertäfelung am größten sind.
Für mich war die erste Erklärung die mit der Seele der Trommel, aber bei genauerer Betrachtung habe ich unsere Wettersituation und die Aussagen der Holzfachleute zusammengezählt und neige mehr zu der physikalisch/technischen Erklärung. Lieben Gruß Andi

Mit Grüßen von Alje von der Insel:

Hallo Ihr Lieben,
natürlich haben alle von Menschenhand gebauten Instrumente eine Seele (ausgenommen der ganze Bereich der synthetischen Mukke). Frag mal einen Aborigini, ob sein Digderidoo eine Seele hat oder nicht? Ich spiele Didg, Panflöte und andere Blas- und Zupfinstrumente. Gut, ich frage nun nicht vorher, ob ich sie spielen darf, doch wenn ich zu roh oder unkonzentriert an sie rangehe, ich schwöre, die streiken! Hat dann auch nichts mehr mit Technik zu tun.
Du mußt den Einklang mit deinen Instrumenten finden, sonst können sie nicht durch dich sprechen !!! Natürlich könnt Ihr meine gedanklichen Entgleisungen veröffentlichen, auch mit Namen, ich habe kein Problem. Was ich leise sage, kann ich auch laut sagen! Vielleicht regt es den einen oder anderen zum Nachdenken an. Wäre doch mal was...
Gute Nacht und bis bald, Alje ;)

Eine Beobachtung von Bernhard:

Hi Gavin, Hi Martina,
was eine neue Trommel so alles "bewirken kann"...
Seit einiger Zeit hab ich mich jetzt mit dem 6/8 Solo zu Gidamba "rumgeplagt"  und irgendwie hat es nicht so richtig gefunkt. Kaum hatte ich meine "neue Liebe"  im Einsatz - jetzt geht`s auf einmal wie von selbst - zuerst in langsamerem Timing und jetzt auch schon viel schneller. Inzwischen kann ich das Solo aber auch mit der alten Djembé. Trotzdem kommt es mir so vor, als würde die neue Djembé ein weitaus höheres Tempo wie von selbst "spielen wollen". An was könnte dieser Spirit wohl liegen - evtl. am dickeren Fell an der alten Trommel oder an der höheren Spannung der neuen Djembé oder an dem "neuen Spielgefühl"?
Liebe Grüße Bernhard

Statement von Daniel zu den oben stehenden Meinungen :

Hallo zusammen!
Allgemein: Die Benutzung des Begriff der Seele ist der Versuch etwas zu erklären, das man eigentlich garnicht erklären kann. Wir benutzen diesen Begriff dennoch immer wieder, einfach, weil wir bei bestimmten Emotionen, bestimmten (meist sehr individuellen) Verbindungen, die wir zwischen uns und Dingen (oder anderen Menschen herstellen) eigentlich mit unserem Latein, Deutsch, Franösich etc. am Ende sind. Bei der Beschreibung dessen, was manche Dinge oder Menschen für uns bedeuten, sind die Möglichkeiten von Sprache einfach ausgereizt. Daher füllen wir dieses "mitteilungstechnische Vakuum" (entschuldigt die Sprache) so halbwegs mit dem Begriff der Seele, die ein für uns wichtiger Mensch oder eine Sache dann eben habe.

Alje, dass dein von Menschen gebautes Instrument eine Seele habe, ist deine ureigene Interpretation. Ich finde es allerdings gut, wenn jemand so über sein Insrument redet (andere sprechen davon, ihre Trommel sei ihre "Freundin") - Menschen, denen ihr Instrument egal ist, sind mir ebenso fremd wie die, die mit ihren Wasserkochern reden- nichts für ungut Ekke, aber da übertreibst du wirklich (da solltest du wenigsten zwischen Sachen und Pflanzen unterscheiden).

Natürlich hat der Begriff "Seele" für gläubige Menschen noch eine andere, übergeordnete Bedeutung, dass eben die Seele das sei, was bleibt (oder immer da ist) - auch das meiner Meinung nach ein Versuch, Unbegreifliches begreiflich escheinen zu lassen. Aber da kommen wir in den Bereich des Glaubens und das ist ein heikles Thema.

Dass du auf der neuen Djembé besser spielen kannst, Bernhard, liegt zum einen an deiner gesteigerten Motivation, die daher rührt, dass die neue Trommel für dich besser aussieht. Du kriegst Lust zu spielen wenn du dieses neue, cool Gerät ansiehst. Da du dabei dann motivierter, fröhlicher und dann logischerweise eben auch lockerer bist, klappt mitunter mehr als vorher. Das andere ist, dass ich (ebenso wie du, scheint mir) davon ausgehe, dass deine neue Djembé höher gespannt ist und natürlich ein frischer aufgezogenes Fell hat. Durch beides bekommt man leichter einen Sound aus der Trommel, durch das stärker gespannte Fell können wir außerdem schneller spielen, so dass dir einige Mikrosekunden mehr bleiben, um dich darauf zu konzentrieren, WAS du spielst.
Liebe Grüße an alle und viel Spaß mit Dunduns, Djembés und allen anderen Instrumenten,
Daniel

.... Kommentar dazu von Alje vonne Insel:
 

.... da versucht jemand unaufgefordert der Welt, dieselbe zu erklären. In typisch pseudo-wissenschaftlichem Monokausalismus ignoriert hier jemand die andere Seite der Wirklichkeit. Ist er etwa Pastor oder Psychologe oder wer hat ihn gebeten andere zu belehren???
Daniels Erklärungsversuche wirken auf mich oberlehrerhaft, zumindest aber unspirituell. Schade, wenn jemand so wenig Gefühl für Takt und Kausalzusammenhänge hat.

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Januar 2009:

Schützt Trommeln vor Demenz?

In einer Sendung von 'W wie wissen' am 8.1.2006 wurde über Forschungsergebnisse einer 'Klosterstudie' berichtet.

Das Geheimnis hunderjähriger Nonnen...
oder schützt Trommeln vor Demenz?

'Besonders eklatant war der Fall von Schwester Bernadette:
Sie starb 85-jährig an einem Herzanfall. Kurz zuvor hatten die Forscher mit ihr Tests durchgeführt. Dabei schnitt sie weit überdurchschnittlich ab. Bis ins hohe Alter schien sie über eine scharfe Intelligenz und über ein vorzügliches Gedächtnis zu verfügen.
Doch als die Wissenschaftler den Schädel von Schwester Bernadette öffnete, trauten sie ihren Augen nicht:
Ihr Gehirn war von Alzheimer-Plaques geradezu übersät. Nach der offiziellen Klassifizierung hatte ihre Gehirn den Demenzgrad 6 erreicht – das absolute Alzheimer-Endstadium.'

Aus vielen weiteren erstaunlichen Beobachtungen wurden in der Studie folgende Schlüsse gezogen:
'Unter den besonderen Bedingungen des Klosterlebens – strenge Rituale, Verzicht auf irdische Exzesse, tägliche Konzentration auf Glaube und Arbeit bis ins hohe Alter – leben die Menschen besonders gesund.
Nonnen und Mönche scheinen geradezu eine Immunität gegen viele typische Alterskrankheiten zu entwickeln.'
Zudem stärkt das Leben in einer Gemeinschaft mit festen und verantwortlichen Aufgaben das Selbstwertgefühl jedes Menschen und lässt Erkrankungen wie Demenz keinen Raum zu Einschränkungen des täglichen Lebens.
Es ist wichtig, auch außerhalb von Klostermauern diesem Phänomen noch weiter auf den Grund zu gehen.

Wir haben gefragt:


Wie hat das Trommeln in einer Gruppe Euer Lebensgefühl verändert, oder sogar Krankheitsverläufe positiv beeinflußt?

Hier ist die erste Geschichte von Dunja, die mit einer Veröffentlichung einverstanden ist:

Liebe Martina, lieber Gavin!
Also, ich bin absolut der Überzeugung, dass Trommeln das gesamte Leben eines Menschen positiv beeinflusst - im körperlichen wie im geistigen Sinne.
Einmal ist es die ständige Aktivität beider Gehirnhälften (durch das Erlernen eines Stückes), die motorische Umsetzung (Bewegung, Rechts-/Links-Koordination) sowie die Freude am Spiel (seelische/mentale Zufriedenheit) und das Agieren in der Gruppe (noch mehr Freude beim Spiel - vor allem wenn's harmoniert ;o)) und auch die soziale Komponenten einer Gruppe sind enorm wichtig um sich rund um gut zu fühlen (entgegenwirken von Isolation oder Einsamkeit). Und wer sich gut fühlt wird auch weniger krank. Für mich eigentlich ganz klar.

Zwei Beispiele will ich Euch noch geben:
1. Ich übe mich ja zur Zeit mehr im Spiel der japanischen Trommel (Taiko). Meine Taiko-Trainerin ist mittlerweile fast 58 (sie sieht mind. 10 Jahre jünger aus) und schon immer eine begeisterte Trommlerin gewesen (Tabla, Jembe, Konga) und ist fit "wie ein Turnschuh". Ein Energiebündel ohne gleichen: offen, wach, hell im Geist (sie hört einen Rhytmus und spielt ihn sofort nach oder merkt ihn sich auch auf längere Zeit) und auch körperlich von äußerst guter Fitness und Ausdauer (sie macht jeden Mitdreißiger platt). Sie ist für mich DAS Beispiel für oben genanntes.

2. Ich selbst hatte Ende des vergangenen Jahres einen Unfall mit ziemlichen Verbrennungen im Gesicht und an beiden Armen. Nach stationärem Aufenthalt in der Klinik wurde ich über 4 Wochen täglich ambulant in einer Klinik weiterversorgt.
Neben der ganz ganz lieben Anteilnahme meiner Gruppe und ihren Aufmunterungen, die mir sehr, sehr gut getan haben (ich kannte bis dahin die Gruppenmitglieder kaum, da ich erst ein paar Wochen zuvor in diese Gruppe gewechselt bin) habe ich bereits in der zweiten Woche nach dem Unfall wieder mit dem Trommel-Training angefangen (verbunden und gewickelt wie eine Mumie :o)). Und was soll ich sagen, wo in dieser zweiten Woche noch die Ärzte über eine mögliche Transplantation sprachen, heilten die Wunden ab da so schnell und so rückstandslos ab, dass es fast schon an ein Wunder grenzt. Man konnte quasi täglich zuschauen, wie es immer besser wurde. Und jetzt (3 Monate später) bin ich fast wie neu :o)
Ich führe das u.a. auch auf den Einfluss des Trommelns auf Körper und Geist zurück - oder?! ;o)
Wenn ich die Zeit (und das Geld) hätte - würde ich noch viel mehr Trommeln (wer hat nur die Arbeit erfunden???).
Liebe Martina, lieber Gavin, das waren meine Geschichten und meine Meinung und wenn ich Euch beide aus meiner Erinnerung abrufe, weiß ich, dass es euch auch so ergeht :o)

Gerne könnt ihr meinen Text verwenden, auch mit Namen. Ich versuche ja auch immer, den Leuten Mut zu machen und an die Trommel zu bringen, damit sie selbst Erfahrungen damit machen zu können - das Beschreiben und Erzählen allein genügt nicht, um es zu begreifen. Ich finde, trommeln sollte zum Alltag eines Jeden gehören, quasi wie Essen und Schlafen, dann ging's vielen Leuten besser (schon allein deswegen um Aggressionen in positive Energien umzuwandeln, zu bündeln und an der Trommel im Spiel kreativ umzusetzen). Ich danke Euch herzlich für Eure Genesungswünsche und wünsche Euch beiden weiterhin auf Eurem Weg alles Liebe und Gute, macht weiter so - ich freue mich immer über die Mails von Euch - vielleicht verschlägt es mich ja auch mal wieder nach Oestrich-Winkel :o)
Ich wünsche Euch eine schöne Neujahrszeit!
Liebe Grüße
Dunja

Hier eine Zuschrift von einem lieben Menschen der lieber ungenannt bleiben möchte:

Hallo Ihr Zwei,
also, dass Trommeln glücklich macht, ist ja bekannt. Aber dass es auch gesund macht, hab ich bei meinen Schülerinnen und Schülern schon in mehreren Fällen mitbekommen. Es lief sogar schon mal eine Anfrage von einer Schülerin an ihre Krankenkasse, ob die die Kursgebühren zum Teil übernehmen würden. Leider ist daraus nur deshalb nichts geworden, weil ich keine medizinische Ausbildung habe.
Eine Schülerin von mir hat das „Burn-Out-Syndrom“. Sie arbeitet seit längerer Zeit nicht mehr und nimmt starke Tabletten. Sie hat jetzt den ersten Kurs bei mir absolviert und beginnt seither, ihre Medikamentendosis herunterzufahren. Außerdem ist sie nach ihren eigenen Angaben wieder soweit, dass sie in die Arbeitswelt einsteigen möchte. Sie sagt, sie könnte beim Trommeln wunderbar abschalten und es wäre jedes Mal wie eine kleine Kur für sie.
Eine andere Schülerin ist magersüchtig und hat schon viele Therapien erfolglos hinter sich gebracht. Seit sie trommelt, findet sie endlich die Kombination von Konzentration und Entspannung und denkt nicht mehr ständig darüber nach, was und wie viel sie essen darf. Ich hoffe, dass sie es mit der Zeit schafft, ein gesundes Verhältnis zur Ernährung zu finden.
In den letzten Anfängerkursen sind immer mehr ältere Menschen (z.T. über 70 Jahre alt) dabei. Sie lernen zwar ein bisschen langsamer, sind dafür aber fleißiger zuhause beim Üben. Bei ihnen habe ich den Eindruck, dass sie bewusst etwas fürs Gehirn tun möchten und sie scheinen die Rhythmen genauso „aufzusaugen“ wie jüngere TrommlerInnen.
Meine eigene Geschichte kennt ihr ja, seit ich nicht mehr ins Büro muss, sondern das Trommeln mein Beruf geworden ist, bin ich nicht mehr krank gewesen, wenn man von der Trommel-Sucht absieht.
Mich würde noch interessieren, was der Hintergrund für Eure Umfrage ist. Solltet Ihr vielleicht sogar das deutsche Gesundheitswesen revolutionieren wollen? Wäre toll, wenn Ihr ein bisschen dazu beitragen könntet.
Liebe Grüße!

Vielen Dank auch an Lucia für ihre Zeilen:

Liebe Martina, lieber Gavin,
zuerst nochmals alle guten Wünsche zum neuen Jahr. Ich finde eure Mails immer sehr anregend und freue mich darüber, macht weiter so.
Nun zu eurer Frage: Ich bin jetzt 60 Jahre alt und gottseidank auch toppfit. Das Trommeln ist ein wunderbares Training für Koordination. Am Anfang hatte ich große Probleme beim Handwechsel, sowie dem im Kopf übersetzen welche kommt jetzt. Das war mir vorher nicht aufgefallen. Heute macht es mir kaum noch Schwierigkeiten und ich finde Trommeln ist ein wunderschönes Hobby.
Viele Grüße
Lucia

 

.... und von Manfred:

Hallo,
bei mir hat sich das Trommeln auf jeden Fall sehr positiv auf die Hände ausgewirkt.
Früher oft kalt und "halt so sein gelassen" (meine Hände),  lenkte mein damaliger Lehrer viel Bewusstsein auf Aufwärmen, Erarbeiten der Sounds, Ergonomie, "Fellspüren" (das der Trommel UND das eigene), Körperspannung und gleichzeitig nicht verkrampfen usw.
Ich trommle seit 16 Jahren und fühle mich ausgehend von meinen "wachen Händen" sehr bereichert. Hände gut, alles gut, haha.
.... und ich bin keiner der  oommmmmm, tütendrehenden Selbsterfahrungs-Trommler, die das Instrument nur imagehalber benutzen, um erst sich und dann die anderen zuzudröhnen, ganz im Gegenteil!
Beste Grüße, haut ´rein
Manfred

Bärbel aus Hamburg schreibt:

Hallo Martina und Gavin,
von Eurem Aufruf, darüber zu berichten, wie sich das Trommeln bei einer eigenen Erkrankung auswirkt, habe ich mich sofort angesprochen gefühlt. Beim Schreiben meiner Geschichte ist mir einmal mehr aufgefallen, wie schwierig es ist, die persönlichen Erfahrungen in Worte zu fassen. Denn hier geht es nicht um, mit medizinischen Geräten messbare Parameter. Vielmehr ist es eine Summe aus vielen, scheinbar, kleinen Erfahrungen, die über die Jahre ihre positive Wirkung zeigen.
Ich habe mich sehr über Euren Aufruf gefreut, und hoffe das es noch viele andere Menschen gibt, die ihre persönlichen Erfahrungen dazu mitteilen werden!!! Ich würde michauch freuen, wenn Ihr den Text, oder Teile davon veröffentlicht. Das kann auch gerne mit der Nennung meines Vornamens geschehen.
Es ist ganz in meinem Sinne, andere Menschen darauf hinzuweisen, das Trommeln ganz einfach mehr sein kann, als die bloße Wiedergabe von Tönen. (Oha, und wenn ich groß bin, werde ich Philosoph, ähm, kleiner Gag am Rande...)
Wie immer, herzliche Grüße aus Hamburg von Bärbel..... und hier meine Geschichte:

Trommeln mit MS (Multipe Sklerose)
Zu Beginn einige nähere Angaben zu meiner Person. Ich bin 46 Jahre (jung oder alt, hängt von der Tagesform ab). Mit 11 Jahren bin ich an Diabetes Typ 1 erkrankt. Das bedeutet Insulin selber spritzen zu müssen und so allerhandlei andere Einschränkungen was z.B. die Ernährung angeht.

Vor etwa 4 Jahren machten sich bei mir psychische Probleme drastisch bemerkbar. Diese Probleme waren in alten, niemals wirklich verarbeiteten, Geschehnissen zu suchen. Und vor allem auch zu finden.
Durch die intensive Beschäftigung mit mir selber (im Rahmen einer Psycho-Therapie) bin ich auf Interessen und Talente gestoßen, die ich vorher gar nicht beachtet hatte. Dazu gehört vor allem die Musik.
Was für eine Erkenntnis: Musik höre ich nicht nur, die fühle ich auch. Und was ist es, was ich da von der Musik am meisten fühle: Den Rhythmus!!!
Ziehmlich schnell hatte ich meine erste Djembe gekauft und hab einfach so drauf los „getaggert“, was mir gerade in den Kopf kam. Nach einigen Monaten hab ich dann mit dem Unterricht in einer Gruppe angefangen.
Das war eine Erfahrung, die mir sehr viel geholfen hat. Endlich das „olle Leistungsmonster“ in mir ausschalten!
Mit anderen zusammen Spaß am trommeln haben. Niemand guckt danach oder hört darauf, wer es denn nun am besten kann. Und wenn ich mal aus dem laufenden Rhythmus rausfalle, macht ja nix, an passender Stelle kann ich ja wieder einsteigen…

Den Unterricht musste ich leider im Frühjahr 2007 aufgeben. In dieser Zeit erhielt ich die Diagnose, das ich an MS (Multiple Sklerose) erkrankt bin. Na toll, das also auch noch!!!

Zu dieser Erkrankung gibt es nun unendlich viel zu sagen, ich will mich aber auf das, bei mir wesentliche begrenzen.
Ein chronischer, nicht heilbarer Entzündungsprozess im zentralen Nervensystem (Hirnstamm und Rückenmark) verursachte Störungen in Koordination und Motorik in den Beinen und teilweise den Armen. Dazu kommen Gleichgewichtsstörungen und einige so genannte kognitive Störungen. Das heißt, Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis sind beeinträchtigt.
Auf keinen Fall beeinträchtigt ist mein Spass am Trommeln!!!

Bei zielgerichteten Behandlungen mit den Ergo- und Physiotherapeuten kann man ja prima Konzentration und dergleichen trainieren.
Nur, noch besser geht es beim Trommeln. Da hab ich dann noch das Training der Motorik inclusive…
Aber vor allem viel Spass, wodurch der therapeutische Effekt, einfach nur unbewusst mit läuft. Ich will ja nun nicht ständig dran erinnert werden, das ich krank bin.
Und ich kann so herrlich abschalten, wenn ich mich einfach an die Trommel setze, eine CD im Hintergrund laufen lasse und dazu trommel. Das, was mir dazu einfällt, keine Vorgabe, nur das, was ich bei der Musik empfinde wieder geben.

Den Unterricht im Djembe spielen hab ich nicht wieder aufgenommen. Einmal pro Woche Trommeltransport, Wegstrecke und zwei Stunden Unterricht sind dann doch zu viel geworden. Zum Glück gibt es aber die „Drum-Circle“ einmal im Monat. Sozusagen „Session“ für alle, egal ob man Trommel-Neuling, Anfänger, Fortgeschrittener oder sonst was ist. Das ist eine wunderbare Gelegenheit, mit anderen zusammen zu trommeln. Aus anfänglichem Chaos entsteht in kurzer Zeit in großes Ganzes. Die unterschiedlichsten Trommeln und Kleinpercussion-Instrumente kommen zum Einsatz. Jeder Teilnehmer trommelt halt so gut er kann. Nur aus dem Hören und Tun jedes einzelnen entsteht dann der Gesamt-groove. Es ist für mich immer spannend, zu erleben, das ich nicht groß nachdenke, was ich da nun trommeln könnte. Nein, einfach nur machen, den Impulsen, die ich aufnehme folgen und meinen Teil dazu geben.
Kommunikation pur, im Kreis von 10 bis 20 Gleichgesinnten……
Und keinen Gedanken an kognitive Beeinträchtigungen oder gestörte Motorik verschwenden. Macht ja nix, Hauptsache dat grooved!!!
O.k. zwischenzeitlich, gab es auch Monate, in denen bei mir das trommeln so überhaupt nicht ging.
Dann habe ich mir am PC mit einem Musik-Programm geholfen. Trommelschlag für Trommelschlag den Klang eingegeben. Taktfolgen daraus fabriziert und dann das Ganze als elektronischen Drumcircle zusammen gemischt…wer sagt’s denn, dat grooved auch!!!
Wie war das da doch noch gleich mit dem Training von Konzentration und so?

Der langen Rede nunmehr wichtigster Sinn: Trommeln ist die beste Medizin!!!
Natürlich spielen sehr viele Faktoren eine Rolle, wenn es darum geht, eine Erkrankung und deren Probleme zu bewältigen. Auch hier ist, wie so oft, der Weg das Ziel. Medizinische Behandlungen, Medikamente und so weiter, sind wichtig und nicht zu ersetzen.
Die wirklich effektive Wirkung entsteht aber durch den Erkrankten selber.
Wenn man sich selber immer wieder einen Ausgleich in sich selber schaffen kann, können die Probleme nicht überhand nehmen. Beim Trommeln die linke und rechte Gehirnhälfte zu gleichen Teilen zu fordern, beinhaltet schon einen Ausgleich in sich.
Bei einer Erkrankung nicht nur auf das zu achten, was man nicht mehr kann, sondern vielmehr zu schaun, was man mit dieser Erkrankung alles tun kann, hilft viel.
Eine Mixtur aus allen Möglichkeiten, sich selber gut zu tun, ganz individuell zusammengestellt, ist die beste Basis, einer Erkrankung zu begegnen. Sich zwar intensiv mit der Erkrankung in Form von Information auseinander setzen, aber nichts überbewerten.
Dem eigenen Körpergefühl vertrauen,
und besonders, niemals die Lebensfreude, durch was auch immer, kaputt machen.
Und die Lebensfreude wach zu halten, dazu ist Trommeln, zusammen mit anderen Menschen, eine wunderbare Therapie…denn trommeln ist nicht einfach nur Ablenkung. Sondern vielmehr die Möglichkeit Gedanken und Emotionen in Form von Klang und Bewegung Ausdruck zu geben.
Dadurch  habe ich einen weiteren Schlüssel zu einer völlig neuen und ausgeglichenen Lebensart gefunden. Und genau da ist der springende Punkt, um den Verlauf meiner Erkrankung positiv zu beeinflussen. Seit einem Jahr ist dieser Verlauf stabil, was noch gar nichts heisst, denn MS ist unberechenbar.

Gut, ich gucke auf das, was jetzt ist, was noch kommen mag, werde ich dann sehen. Das ist dann ein neues jetzt, aus dem ich wieder das beste machen kann……….

Eine schönes Erlebnis hatte Regine beim Umgang mit einer demenzkranken Patientin:

Ich arbeite als Pfarrerin/Altenheimseelsorgerin in mehreren Häusern mit einer hohen Anzahl an demenzerkrankten BewohnerINNEn.
Wegen der guten Erfahrungen bei der Begleitung von Schwersterkrankten und Sterbenden, denen Zuwendung nicht mehr über verbale Kommunikationsformen zu geben ist, kam ich durch eine Palliative Care Fortbildung zur Klangmassage ( m. Klangschalen n. Peter Hess) und bin inzwischen zusätzlich zertifizierte Klangtherapeutin.
Eine weitere Beobachtung ließ mich nun auch noch damit anfangen, das Trommeln zu erlernen:

Eine sehr unruhige Bewohnerin saß beständig klopfend am Tisch und nervte ihre ganze Etage gewaltig. Der Versuch, mit ihr in ein Gespräch zu gelangen, war wenig erfolgreich. Irgendwann hatte ich intuitiv die Idee, mit ihr gemeinsam auf den Tisch zu klopfen, erst im selben Rhythmus wie sie, dann irgendwann "dialogischer", schließlich gab ich dem Ganzen mit eigenem Rhythmus eine Wendung: Sie machte mit, ahmte meine Rhythmen nach, sah mich offen an und strahlte am Ende sogar!
Viele Grüße von Regine

Unser Fazit:

Bewußt oder unbewußt sind wir alle auf der Suche nach einem Glück, das nicht von äußeren Faktoren abhängt.
Ein Schlüssel dafür liegt in der Überwindung der Grenzen des Denkens. 'Abzuschalten' , 'Ruhe finden', 'Innehalten', 'Abstand bekommen' vor dem ewig kreisenden geistigen Schauplatz der Gedankenwirbel und Stürme.
Es gibt Techniken, die dies erleichtern. Elementare Mittel dafür sind:

  • Klang, Rhythmus und Bewegung!

Rhythmen können stark bewusstseinsverändernde Wirkungenen haben und die Gehirnstruktur messbar verändern.
Wer singt erlebt sich nicht mehr als ewig plappernde Denkmaschine, sondern als Klang-Körper.

Trommeln und gleichzeitig im Rhythmus dazu Laufen sind Sinneserfahrungen die uns beständig neue Informationen über uns selbst liefern. Diese 'Innenschau' führt zu Selbsterkenntnissen, neuen Denkwegen, erschließt neue Handlungsspielräume und damit spürbare und sichtbare Veränderungen im Alltag.

Die sinnende Betrachtung trainiert die Wahrnehmung und die Verankerung in einem Dasein in 'wacher Präsenz'.
Das führt raus aus dem eigenen Drama und öffnet für ein neues JETZT!
Das alles sind die besten Voraussetzungen um auch mit steigendem Lebensalter 'jung' und geistig fit zu bleiben!

Und daraus folgt, es ist doch klar:
Trommel Dich Jung - Hurra, hurra!
Medizin in Trommelform
stützt alle Zellen ganz enorm!

Djembés gibts bei Djembé Art
alle Größen stehn parat.
Hoch und schmal, für Groß und Klein,
mit Klangbeschreibung wie beim Wein.

Melde Dich und ruf uns an,
damit man Dir helfen kann!
Null, Sechs, Sieben, Zwei und Drei
dann Drei, und Null und noch Vier Zwei!

Wir springen, suchen, forschen, lauschen
um mit Dir dabei zu plauschen.
Finden dann das rechte Stück
ganz zu Deinem neuen Glück!

Flink zur Post zu Deinen Händen,
erklingt sie wohl in Deinen Wänden.
Und völlig nebenwirkungsfrei
heilt die Rhythmusarzenei.


Martina & Gavin

djembe-trommeln

Wow...
... wir sind überwältigt von Euren Antworten zu der Frage:

Was schätze ich beim Trommeln am Meisten?


'Trommeln verbindet mich mit vielen lieben Menschen und gibt mir Energie und Freude!
Jürgen'

'Am meisten schätze ich das Zusammenspiel. Eine einzelne Djembe, eine einzelne Glocke, eine einzelne Basstrommel - schön; - aber erst im Zusammenspiel aller Beteiligten erklingt auf einmal etwas, das sooo viel mehr ist als nur die Summe der Einzelstimmen. Es fällt mir schwer, es in Worte zu fassen, es ist ein so reiches, unglaubliches Erlebnis, in dem ich völlig aufgehen kann. Das perfekte Glück :-)). (Für mich jedenfalls) Ich wünsche euch alles Liebe - und möglichst oft das Erlebnis des perfektes Glücks :-)
Sabine'

'Das Eintauchen ins Absolute JETZT, keine Gedanken mehr woanders hin, keine Grübeleien, JETZT in Kontakt mit mir, der Trommel, den Mitspielerinnen. Das ist Meditation im Trommeln.
Tatjana'

'Ich schätze am Meisten, wenn der Rhythmus über die Füße im Bauch ankommt und der Kopf versucht, sich dazuzuschalten. Die Hände beginnen sich zu verselbständigen und dann - wird langsam alles eins. In diesem Moment verschwindet alles und es gibt nur noch Baß-Ton-Ton-Slap-Baß-Ton-Ton-Slap....
Rita Brechtmann'

'...den Rhytmus und weil es einfach geil ist,
Michael'

'Oh prima, endlich eine Frage, die ich spontan, ohne Recherchen, beantworten kann! Und da kommt, neben einfach nur Spaß haben, eine Menge zusammen, was ich am Trommeln besonders schätze:
Trommeln ist eine wunderbare Methode, linke und rechte Gehirnhälfte in Einklang zu bringen, einfach abzuschalten und die fiese Kontrollinstanz der linken Hälfte "hält einfach mal die Klappe" und läßt mich machen, ohne nachzudenken.
Besonders schön empfinde ich das Trommeln mit anderen Menschen, wenn die einzelnen Begleitrythmen und Soli ineinandergreifen und ein großes Ganzes ergeben!!!!!
Und so könnte ich die Liste vor lauter Begeisterung endlos fortsetzen, aber es war ja nach dem gefragt, was ich am Trommeln am meisten schätze. Positiver Nebeneffekt: im Laufe eines Jahres mit Trommeln hab ich endlich mal alle meine Nachbarn kennen gelernt :-))
Gut, das man über alles reden kann... So brauche ich nicht mehr befürchten, das ich durch etwaige Trommel-Rituale die Stimmen aus der Wand heraufbeschwöre:"Is da mal Ruuuhe!!".
In diesem Sinne wünsche ich Euch ein besonders schönes Weihnachtsfest und sage nochmal DANKE für den Spaß, den ich an Eurem Advent-Gewinnspiel hatte!!! Herzliche Grüße von
Bärbel'

'Am meisten mag ich es in einer größeren Gruppe zu trommeln. Alle sind gleich, keiner ist schneller und keiner langsamer. Alle folgen dem gleichen Rhythmus. Nichts sonst ist wichtig. Menschen, die vorbeikommen, bleiben stehen und horchen. Dann empfinde ich Freude und muß lächeln. Ein schönes, friedliches Weihnachtsfest mit Eurer Familie!
Michaela'

Hallo Ihr Lieben,
ich liebe den Klang meiner Trommel; die Töne die ich aus Ihr herauslocken kann, das Mitschwingen im Rhythmus; in der Gruppe mitzugrooven und mich auch mal klar abzusetzen und wieder hineinzufinden; die Ruhe und Zufriedenheit, die mir das Trommeln bringt. Umfassend gesagt: ALLES!
An dieser Stelle möchte ich mich herzlichst für den gewonnenen Djembe-Gurt bedanken.
Ich wünsche Euch und allen Trommelbegeisterten eine schöne Weihnachtszeit und ein erfolgreiches, von Zufriedenheit und Glück erfülltes 2007.
Bernd'


'Liebe Martina Lieber Gavin!
Was ich am meisten beim Trommeln mag und/oder schätze, weiß ich nicht so recht, weil es von der Situation abhängt. Mal ist es das sich treiben lassen im unendlichen Kreis der Wiederholung, ein anderes Mal das Lösen einer aufgestauten Anspannung, ein in sich gehen für sich allein, dann das Eingebettet sein und das Getragenwerden von einer Gruppe, das nächste Mal ist es die Faszination eines Rhythmus ..
Trommeln kann so unglaublich viel sein!
Ich wünsche Euch immer wieder und vor allem Zeit
Zeit, um zur Ruhe zu kommen
Zeit, die Mitte zu finden
Zeit, um Kraft zu schöpfen
Zeit, um sich zu lösen
Liebe Grüße
Elisabeth'

'Ich liebe die Loslösung vom Alltag.
Trommeln funktioniert nur mit einem freien Kopf, wenn Körper und Seele im "Einklang" miteinander stehen. Die Verbundenheit mit der Gruppe verstärkt diesen Effekt ganz besonders, im Idealfall spürt man den Einklang über alle Gruppenmitglieder hinweg, er kummuliert sich, gewinnt immer mehr an Kraft und Einfluß. Trommeln ist für mich jedesmal eine Auszeit: Ein Eintauchen, eine Reise in eine andere Welt.
Michael'


'Hallo ihr beiden,
mit dem Klang der Trommel verbinde ich den `Urklang`. Das Trommeln gibt mir die Möglichkeit, mich vollkommen vom Alltag zu entkoppeln und eine andere Ebene der Wahrnehmung zu erreichen. Das Leben ist Rhythmus und das Trommeln verbindet mich auf fast meditative Weise damit. Hört sich jetzt wahrscheinlich schrecklich geschwollen an, aber so empfinde ich es.
Das Gefühl ist am stärksten draußen, irgendwo im Wald. Natur, Trommel, Mensch. Damit sind wir wieder beim ersten Satz.
Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest und alles Glück und Gesundheit im neuen Jahr.
Stehen ja große Veränderungen für euch an.
Viele Grüße
Randolf'

'Was ich am meisten schätze, wenn ich alleine trommele: einen guten Sound, ein hochwertiges Instrument (am liebsten vom Fachhändler um die Ecke erworben ;-)), die Korrespondenz von Seele und Klang, im günstigsten Fall das Sich-Eins-Fühlen mit dem Höheren Selbst: the FLOW. Was ich am meisten schätze, wenn ich mit anderen trommle: das Gefühl einer gelungenen, intensiven und wertschätzenden Kommunikation mit den MitspielerInnen, ein harmonisches Rhythmusgeflecht, das ein funktionierendes Ganzes bildet.
Bettina'


'Ich schätze am meisten das eins sein mit Rhythmus, Sound, und Fibration... doch am liebsten Spiel ich meine selbstgebauten Didgis und genieße es, wenn meine ganze Umgebung und ich am fibrieren ist...
Jürgen'

'Trommeln tut Geist und Seele gut. Anfangs war es die Freude in der Gruppe und die Erkenntnis: Es klappt! Nach jeder Stunde fühlte ich mich unheimlich wohl und entspannt. Heute - nach drei Jahren - habe ich zwar oft das Gefühl, es klappt nicht so wie ich möchte, aber es lenkt ab von den alltäglichen Problemen und trägt mich fort. Ein Tag ohne Trommeln ist für mich sehr selten und kein guter Tag.
Trommeln trainiert mein Gedächtnis ganz enorm. Neue Rhythmen hören, spielen und merken können - ein wunderbares Gefühl. Ebenso wie die Erkenntnis wieder etwas dazu gelernt zu haben. Sei es ein neues Percussion-Instrument einzusetzen, zu merken, dass man bessere Schläge setzt oder dass die Koordination des Körpers, des Gehörs ... sich immer weiter bessert.
Trommeln ist einfach unschlagbar!
Gisela'

'Das ist eine schwierige Frage.
Ich denke es macht einfach Spaß und es ist ein Hobby, das hier in der Region keiner weiter hat. Man kann beim Trommeln auch mal seine ganze Wut herauslassen - und trotzdem kommt schöne Musik dabei raus. Passend dazu spiele ich noch Didge. Das nutze ich zur Entspannung. Ich finde aber, das wichtigste ist der Spaß!
Philipp'


'Das "sich fallen lassen können" in die Welt des Klanges und des Rhythmus, in der Stress und Zeitdruck nicht existieren.
Verena'


'Als ich mit dem Trommeln anfing, gefiel mir in erster Linie, dass man relativ bald mit mehreren Menschen zusammen Musik machen konnte, ohne erst jahrelang ein klassisches Instrument gelernt zu haben, dass man zusammenspielen konnte dass es groovte. Rhythmus macht mich einfach glücklich. Oder wenn ich vor dem Trommeln Kopfschmerzen hatte, waren sie in fast allen Fällen wie von Zauberhand verschwunden. Inzwischen weiss ich, dass auch die Djembe ein Musikinstrument ist, das man üben muss und man lernt wohl nie aus. Es ist eben nicht nur "bum, bum" oder "Urwaldmusik". Jetzt bin ich faszieniert von der Komplexität der Malinkerhythmen, die Bassmelodien und wie der Solist sich einfügt, auch dass es Musik zum Tanzen ist und in Afrika (zumindest auf Dorffesten)das Publikum selbstverständlich mit integriert ist, indem es mit singt, klatscht und tanzt.
Annette'

'Oh, wo fange ich da an? Trommeln ist viel mehr als Musik machen und irgendwelche Töne auf dem Fell zu erzeugen. Es ist für mich wie das Eintauchen in eine wunderbare, andere Welt, in der ich persönlich noch so viel zu entdecken habe. Es gibt mir Energie und lässt mich für eine Weile alles andere vergessen. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich weiter vorankomme, mehr Rhythmus und Harmonie spüre und umsetzen kann, mit allem was mir zur Verfügung steht. Während des Schreibens ist mir eingefallen, was ich am meisten schätze: Das Zusammenspiel in der Gruppe, das miteinander in Kontakt kommen, aufeinander zu hören, harmonisch zusammen zu spielen - und wenn es dann so richtig groovt und fetzt, dann ist es für mich am schönsten. OK, ich könnte noch viel mehr schreiben, aber jetzt ist Zeit mal eine Pause einzulegen und Weihnachten zu feiern.
Ich Euch wünsche friedvolle, harmonische Feiertage und freue mich auf Power Trommeln im neuen Jahr!
Marion'


'Hallo
Als Antwort heute eine kleine Geschichte:
Ich habe lange gebraucht, bis ich mit dem Trommeln angefangen habe.Meine Frau trommelt schon länger.
Ich dachte immer:dafür habe ich keine Zeit.
Im Sommer war der Unterricht meiner Frau auf einer Wiese, umgeben von Bäumen.Dort gibt es auch eine Schutzhütte,wo ab und zu Feste gefeiert werden. Ich habe meine Frau dort hin gefahren und wollte sie später
wieder abholen. Als nach einiger Zeit ein Unwetter aufzog,fuhr ich schnell hin,um sie und ihre Djembe abzuholen(dafür nahm ich einen großen Plastiksack mit, damit die Trommel nicht nass wird).
Dort angekommen, fand ich alle in einer Ecke der Hütte, wo der Regen nicht hinkam.Es regnete weiter,wir mussten
bleiben. Nach einiger Zeit begann irgend einer zu trommeln.Dann noch einer,usw. Am Schluß war ich der einzigste in der
Hütte,der nur rumstand.Ein Koffer mit mehreren Percussion- Instrumenten wurde vor mir geöffnet,mit der Aufforderung
mitzumachen.Ich wählte die Schlitztrommel und machte mit. Anfangs zaghaft,dann aber aus dem Bauch heraus.Der Rhytmus der Trommeln und der Percussioninstrumente,der Wind,das Prasseln des Regens auf dem Dach der Schutzhütte; das alles versetzte mich in eine Art Trancezustand,und ich fühlte mich eins mit der Natur,den Menschen um mich herum, dem Rhythmus und dem Instrument in meiner Hand. Dieses Gefühl kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht (bin 44 !).Total genial!!!
Das ist das, was ich heute beim Trommeln und musizieren am meisten schätze. Mittlerweile habe ich den ersten Djembe-Kurs hinter mir, der nächste beginnt im Januar (Sorry,das mache ich hier im Saarland, der Rheingau ist dafür zu weit weg).
Die Schlitztrommel spiele ich immer noch in unserem kleinen Percussion Projekt,das mittlerweile entstanden ist.
Der Name dieser Band heißt auf deutsch "Lebensfreude". Das ist auch ein Effekt,der durch das Trommeln entsteht, wenn ich nach der Arbeit mit meiner Frau trommel und unsere Kinder mit Schelle und Rassel mitmachen. Den Plastiksack haben wir übrigens nicht gebraucht,wir haben an diesem Tag musiziert bis der Regen aufgehört hatte,und das war sehr lange.
Vielen Dank für dieses Gewinnspiel. Durch die Recherche der gestellten Fragen habe ich noch mehr über Trommeln,Afrika, Rhythmen u.a. gelernt.Das hat echt Spaß gemacht. Ich wünsche ein Frohes Fest und geruhsame Tage,Gesundheit, Frieden und Freude
Rainer'

'Unsere Welt ist voller herrlicher Grooves, sogar unsere Sprache ist absolut geprägt von rhytmischen Figuren.
Wir müssen nur lernen hinzuhören und das Gehörte auf unser Instrument (Trommel) übertragen. Trommeln ist eine Sprache, auch eine Sprache des Herzens. Das wichtigste in dieser Musik ist Emotionen zu vermitteln. Der Trommler in Afrika macht nichts anderes!
Liebe Martina, lieber Gavin,
ich wünsche euch und allen, die euch nahe stehen, friedvolle und gesegnete Weihnachten und für das neue Jahr auch die Erfüllung eurer Wünsche. Es hat mir sehr viel Freude bereitet an eurem Quiz teilzunehmen, zudem habe ich noch was gelernt. Eure vier Lern - CDs sind empfehlenswert, werde sie in meiner Schule bestimmt mit im Musikunterricht einsetzen. Bleiben in Verbindung.
Gruß Reiner'

'Die Unmittelbarkeit und das Loslassen when I've got the Groove ... :-))

So, nun sind wir ja tatsächlich am vorläufigen ;-) Ende dieser wirklich schönen Reise angelangt.
Ihr wart tolle Reisebegleiter! Ich hab mich von Euch sehr gerne inspirieren und zu den 24 Stationen leiten lassen, an denen es jedesmal so viel zu sehen, zu erfahren und sogar zu erleben gab. Tja, und so ganz nebenbei, auf Eurer Homepage navigiere ich mittlerweile sicherer als in meiner Westentasche ;-) Ich wünsche Euch, Euren Lieben und allen Mitspielern eine gute Zeit, möget Ihr glücklich sein!
Monika'

'Liebe Martina, lieber Gavin!
Beim Trommeln schätze ich am meisten, dass ich im Rhythmus der Trommel den pulsierenden Rhythmus des Lebens spüre:
mal laut und lebensprühend,
mal leise und besinnlich,
mal schnell und geschäftig,
mal langsam und entspannend,
mal hoch und heiter,
mal tief und ruhig.
Mit herzlichen Grüßen und guten Wünschen für ein pulsierendes Leben verbleibe ich Euer
Friedhelm'

'Hallo Martina Hallo Gavin,
Ich will mich mal kurz fassen, eigentlich ist es das Trommeln überhaupt, den Sound zu Hören, zu Spielen, das zusammen Spiel der einzelnen Djembe` Basstrommeln und den absoluten Grooves zu erreichen!!!!!!!! Viele liebe Grüße
Jürgen'

'Am meisten schätze ich beim Trommeln, dass man, wenn man einmal damit angefangen hat, nicht mehr die Finger davon lassen kann... Joachim'

'Hallo,
ich spiele leider viel zu selten mit anderen Trommlern zusammen, denn dabei gefällt mir das Zusammenspiel, das Aufeinandereingehen, den Rhythmus der Anderen aufzugreifen und dann im gemeinsamen Groove in eine Selbstvergessenheit einzutauchen. Am Ende wache ich auf und kann sagen: Schön war's! Und wenn mir dann auch noch ein Schauer über den Rücken läuft, war's wirklich so.
Schöne Weihnachten
Andreas'

'Das Gefühl, dass nichts mehr wichtig ist, nur noch der Rhythmus....
Friederike'

'Lieber Gavin,
nun hat sich Dein Gewinnspiel endgültig zu einem Erfahrungs- Meinungs- und Erlebnisaustausch gewandelt. Von den anfänglichen trommelbezogenen Fragen sind wir in der letzten Zeit ja zu allgemeineren Fragen übergegangen und ich habe auch den Eindruck, daß die noch Teilnehmenden sich auf einen Stamm reduziert haben, dem diese Form der Kommunikation Spaß macht. Auch der Bedarf der Einrichtung des Forums geht sicher in die gleiche Richtung.
Für meine Person ist das jedenfalls ein Einstieg in die virtuelle Kommunikationswelt (ich gebe aber zu, ich hatte auch keine Brieffreundschaften gepflegt), und freue mich sehr, darüber Kontakt und Zugang zu netten Menschen zu erhalten. Dafür einen großen Dank an Dich, daß Du dieses Gewinnspiel ins Leben gerufen hast.
Nun zum Trommeln: Für mich hat die ganze Sache zwei Aspekte: das Trommeln selbst und die Menschen drumherum. Bei dem ersten, dem Trommeln selbst, hat mir am meisten das Verständnis des Ineinandergreifens der Rhythmen Spaß gemacht, ich habe das gerne aufgeschrieben und dabei mein Taktgefühl erweitert. Das "meditative Trommeln" aus dem Bauch heraus ist weniger etwas für mich als die theoretisch-technische Seite. (Ist das überhaupt verständlich, was ich da schreibe?)
Gut, das Zweite, das sind die Menschen drumherum. Es war meine einzige "eigene" Freizeitbeschäftigung, und ich habe die Trommellehrstunden im Kreise der Mittrommler gerne besucht. In diesem Jahr war dafür wenig Raum, so daß ich mich im Sommer erstmal aktiv verabschiedet habe. Und jetzt warte ich mal, was so auf mich zukommt.
So, längeren Text will ich Dir jetzt nicht zumuten, werde Dich aber bald mit meinem Besuch zum Abholen der Tasche belästigen.
Bis dahin bedankt sich nochmals für dieses schöne Gewinnspiel (das Spiel war wirklich ein Gewinn) und wünscht ein herrliches Weihnachtsfest für Dich und alle Deine Lieben
Volker
(Anmerkung in aller Bescheidenheit von Martina: Das Gewinnspiel war meine Idee, alle Beiträge haben Gavin und ich gemeinsam verfasst! ;)

'Lange dachte ich, dass ein Instrument nichts für mich ist. Da ich auch keine Noten lesen kann, war es mir fern noch mit 38 ein Instrument zu lernen. Jetzt 3 Jahre später trete ich mit einer Trommelgruppe mehrmals im Jahr auf. Ich finde es toll, nach relativ kurzer Zeit, Stücke mit einer einfachen Stimme mitspielen zu können.
Natürlich begeistert mich nach wie vor der Sound und dass wir nie Verstärker oder zusätzliches Equipment brauchen.
Danke für Eure schöne Weihnachtsseiten. Einen angenehmen Rutscht wünscht Euch,
Marc aus Mainz'



'Heute nimmt bei uns die ganze Familie teil!

Iras Antwort:
Den Klang.


Finns Antwort:
Der Ton. Es macht viel Krach.

Laras Antwort:
Die selbst überlegten Stücke.

Klaus`Antwort:
Ich selbst trommle nicht, aber wenn meine Frau trommelt, freue ich mich über ihre strahlenden Augen.

Meine Antwort:
Ein Mittel zu haben, mit dem ich mich ausdrücken kann. Das Tommeln in einer Gruppe gefällt mir sehr gut, einerseits bin ich Teil des Teams und trage meinen Part zum Stück bei, andererseits werde ich durch die anderen Mitglieder getragen. Es macht einfach Spaß!
Petra'


'Der spaß und die freude, rhythmen zu hören oder zu spielen...
immer neu dazuzulernen.. zu improvisieren. In der gruppe dann den klang von mehreren trommeln zu hören wie es aber scheint,
dass nur ein rhythmus zugegen ist. Die variable einsetzbarkeit im zusammenspiel mit anderen instrumenten! Euch ein frohes weihnachtsfest und einen guten rutsch ins neue jahr!
lg janina


'Da habt Ihr Euch wirklich eine schöne Frage zum Schluss aufgehoben!
- Beim Trommeln komme ich wieder hier bei mir selbst an (passt zu der Frage von gestern, meine Seele kann mich hier wieder einholen).
- Ich kann meinen Gefühlen freien Lauf lassen.
- In der Runde mit unseren (durchs Trommeln gefundenen) Freunden trommeln macht wahnsinnig viel Freude. Wir können dabei viel ausprobieren oder einfach ewig vor uns hintrommeln.
Trommeln macht einfach sehr viel Freude!!!!!!
Nun wünschen wir Euch beiden und Eurer Familie ein wunderschönes, fröhliches Weihnachtsfest, besinnliche Stunden und viel Freude miteinander! Herzliche Weihnachtsgrüße
Margarete und Fritz mit Familie'

'Beim Trommeln findet mein Innerstes einen powervollen, rhythmischen Ausdruck. Im Zusammenspiel mit den Anderen beginnt ein gemeinsamer Fluß, mit allen Temperamenten oder ein harmonischer Dialog, der seinesgleichen nirgens findet. Zeit,Raum und Gedanken lösen sich auf, und die Energie, die Lebendigkeit und Lebensfreude strömt durch meine Hände in den ganzen Körper, bis alles fließt.
Nach dem letzten Schlag erlischt das Trommeln, aber etwas ist noch da und das bleibt.
Liebe Martina, lieber Gavin,
danke für das lehrreiche Gewinnspiel,es war eine super Idee und es hat mir sehr viel Spaß gebracht.
Ich wünsche Euch ein besinnliches Weihnachtsfest und freue mich auf ein Wiedersehen im neuen Jahr. Liebe Grüße,
Angelika'


'Ein letztes Mal Hallihallo ihr 2,
das beste am Trommeln ist für mich eigentlich die Vielseitigkeit, die sich mit einer Djembé bietet, was ich anfags eigentlich so gar nicht erwartet hatte, und außerdem dieses Gefühl, wenn man während dem Trommeln in der großen Gruppe praktisch im Rhythmus versinkt (und manchmal so sehr, dass man die Blocage zum Schluss verpasst) und es einfach so viel Spaß macht, dass man gar nicht mehr aufhören will. Das liegt ja auch größtenteils an den Menschen, mit denen man zusammen trommelt. Die sind sowieso das beste, weil ich hab eigentlich bis jetzt nur vollkommen offene, hilfsbereite und nette Trommler kennen gelernt. Irgendwie versteht man sich einfach. Das muss wohl daran liegen, dass diese Leute auch Rhythmus im Blut haben, total locker sind und auch eine Spur positiv verrückt. Jedenfalls füllt das Trommeln einen großen Teil meines Lebens und ich möchte diesen wunderschönen Teil mit den vielen lieben Leuten, die ich dadurch kennen gelernt habe, niemals mehr hergeben.
Vielen Dank für dieses grandiose Gewinnspiel! Ich finde es einfach toll, wie ihr das macht mit Djembe-Art und will euch mal ganz dick loben. Schade, dass es schon wieder vorbei ist! Ihr habt euch ja echt viel Mühe gemacht und mir und ich denke mal auch allen anderen Besuchern eurer Seite die Adventszeit richtig schön versüßt. Danke nochmal!
Einen wunderschönen Heiligabend und fröhliche Weihnachtsfeiertage
wünscht euch Euer
Sören'

'Die Sinnlichkeit und das Gefühl von Freiheit !
Ein friedvolles Weihnachten wünscht euch
Sylvia'

'Das gemeinsame Grooven; den Austausch auf non-verbaler Ebene; die Vermittlung von Schwingungen; das Los-Lassen-Können beim Spielen; die Verbindung zum archetypischen Bewußtsein - kurz: die spirituelle Dimension.
Tom'

'Beim Trommeln bin ich mit meinem ganzen Sein im Hier und Jetzt. Ganz gegenwärtig.
Ich liebe es Neues zu lernen, die Erfahrung zu machen, wie mein Körper die Rhythmen verinnerlicht und spielt auch wenn mein Geist manchmal nicht folgen kann (Das gilt gerade auch bei oft gespielten Rhythmen, wo meine Hände oft bessser Bescheid wissen als mein Kopf, "Faszinierend" würde Mr. Spock sagen.)
Ich liebe es mit anderen Menschen, die in ihrer Art sehr verschieden sind, zusammen zu trommeln, Spaß zu haben und wenn auch nur für kurze Zeit einem gemeinsamen Rhythmus zu folgen.
Und nicht zuletzt verbindet mich das Trommeln mit Afrika, wo ein Stück meines Herzens geblieben ist.
Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünscht Euch Beate, with love and laughter.
Beate'

'Am meisten schätze ich, das die Bewegung und der Rhythmus eins werden und das ich beim Trommeln alle Gedanken abschalten kann. Es gibt dann nur den Rhythmus der wie von alleine läuft. Ich wünsche Euch schöne Weihnachten,
Jürgen'

'Das Trommeln lässt mich einfach alles drum herum vergessen und es gibt nur die musik und mich....die rythmen die einem durch die haut gehen und den klassenraum erzittern lassen...
das trommeln hat mich einfach weiter gebracht und ich habe selber gemerkt das ich danach immer viel ruhiger und zufrieden war....und ich habe es nicht bereut es angefangen zu haben denn es ist ein ausgleich zu dem stressigen leben was ich oder auch wir führen...in dem moment wo man den ersten ton anschlägt gibt es nur noch die musik (rythmus) und mich.....,
Svenja'

'Die innere Ruhe die ich erreiche und das verschmelzen mit meinem Instrument. Mich völlig gehen zu lassen und mir selbst ein Stück näher zu kommen.
Friedrich'

 
 
   
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