Djembé ABC
Allergie
Unbehandeltes
Holz bereitet im kompakten Zustand normalerweise keine Probleme.
Uns ist seit 20 Jahren kein einziger Fall
einer Holzallergie bei Djembé -
Hölzern bekannt geworden!
Der HOLZSTAUB wird jedoch als allergenes Material eingestuft. Deshalb sollte
Holz nur mit entsprechenden Atemschutzmasken, Typ P3, oder unter Verwendung
von Absaugvorichtungen bearbeitet werden!
Bei Iroko (=Kambala) sollen allergische Atemwegs- und Hautreaktionen
durch Holzstäube gelegentlich vorkommen. Interessante Infos sind
auf dieser Seite zu finden:
http://www.umwelt-online.de/recht/t_regeln/trgs/trgs900/908/a4.htm
Treten allergische Reaktionen beim Trommeln auf, sollten
zuerst alle Raum- und Umgebungsfaktoren geprüft und
ausgeschlossen werden. Danach können folgende
Faktoren verantwortlich sein:
>> Eine Sensibilität für die Tierhaare des Trommelfells oder
die Tierhaut selbst.
>> Die Behandlung des Trommelfells durch Mottenpulver oder Insektizide.
>> Die Oberflächenbehandlung des Holzes mit bedenklichen Farben, Lacken
oder Holzschutzmittel. Dies kommt häufiger bei Billigimporten aus
Asien und Afrika vor.
Wir von Djembé Art bevorzugen Trommeln, die mit natürlichen Pflanzenölen
oder pflanzlicher Karité-Butter behandelt wurden. Wenn die uns angebotenen
Trommeln lackiert oder gebeizt sind, dann kann uns die Geruchsprobe und die
Rückfrage beim Hersteller Aufschluß geben. Bedenkliche Trommeln
lehnen wir ab. Wir selbst verwenden bei der Weiterverarbeitung und Veredelung
nur hochwertige pflanzliche Öle und Wachse, die wir ausschließlich
von zertifizierten und ökologisch geprüften deutschen Firmen beziehen.
Unser Einkäufer Gavin reagiert seit frühester Kindheit selbst sehr sensibel auf allergene
Stoffe und ist deshalb sehr vorsichtig beim Trommelkauf. Alle Trommeln, die
wir einkaufen, werden nach genauster Prüfung auch immer sehr gründlich
von Innen und Außen gereinigt um Problemen vorzubeugen.
Antilopenfell
Leider werden Trommeln mit Antilopenhaut immer wieder verbotenerweise gegen die geltenden Richtlinien für Artenschutz gehandelt oder sind falsch deklariert um den Anschein eines begehrenswerten Produktes zu erwecken.
Das Informations- und Wissensmanagement des Zolls in Dresden gab uns am 27.8.2008 folgende Auskunft:
'... es gibt eine Vielzahl von Antilopen, bei welchen die Einfuhr nur mittels einer Einfuhrgenehmigung möglich ist, da die Arten nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen und der EG Artenschutzverordnung besonders geschützt
sind.'
Wir von Djembé Art lehnen den Handel mit Antilopenfellen strikt ab um die ohnehin bedrohten Wildtierbestände nicht weiter zu dezimieren.
Antilopenfelle haben ohnehin gegenüber echter Ziegenhaut auf einer Djembé klanglich nur Nachteile.
Sie klingen meist tief und dumpf und lassen bei mangelnder Differenzierbarkeit die hellen Slapklänge vermissen. Ziegenhaut ist meist robuster und lässt sich daher wesentlich höher spannen, wodurch der Klang einer Djembé deutlich gewinnt. Wer dennoch den tiefen und bassig dumpfen Klang bei einer Djembé bevorzugt, kann ganz einfach auch dünne Kalb- oder Kuhfelle verwenden.
Apitua
ist eine schiffchenförmige
handgeschmiedete Eisenglocken aus Westafrika. Anderswo heißt
sie Toke, Atoke, Banana Gong, Banana Bell oder Slit Bell. Sie
wird oft als Djembé-Begleitung
auf den Basstrommeln befestigt oder zum Spielen einfach in der flachen
Hand gehalten. Der durchdringend
klare, helle und metallische Klang, der durch das Schlagen mit einem
Metallstab erzeugt wird, bildet einen unüberhörbaren Kontrast
zu den tieferen Trommelklängen westafrikanischer Percussionmusik.
Der Apituaklang ist etwas kürzer als der der ovalen Malinke-Glocken.
Der Ursprung der Apitua-Glocken liegt in Ghana. Mittlerweile sind
sie aber auch in Togo, im Senegal und vielen anderen Ländern
Westafrikas zu finden und gehören zum Sound vieler Percussionensembles.

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